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Blackboard Help

Domänen für Community Engagement

Domänen sind nur verfügbar, wenn Ihre Institution eine Lizenz für Community Engagement besitzt.

Domänen bieten ein anpassbares, flexibles und sicheres Modell für die Systemadministration. Domänen fassen Kurse, Organisationen, Benutzer, Registerkarten und Module in so genannten Sammlungen zusammen. Jede Domäne kann eine oder mehrere Sammlungen umfassen. Sobald die Domäne eingerichtet ist, wird deren Administration über die Zuweisung von Systemfunktionen gesteuert. Dabei werden den Benutzern Systemfunktionen zugewiesen, die nur für diese Domäne gelten. Beispielsweise kann die Administration aller Benutzer der juristischen Fakultät den Dozenten der juristischen Fakultät zugewiesen werden und die Administration aller Benutzer der betriebswirtschaftlichen Fakultät kann den Dozenten der betriebswirtschaftlichen Fakultät zugewiesen werden.

Dieses Beispiel ist sehr einfach. Da Berechtigungen auf Feature- und Funktionsebene zur Definition unbeschränkter Systemfunktionen verwendet werden können, gibt es eine unbegrenzte Anzahl von Möglichkeiten, Systemfunktionen in Domänen anzuwenden. Da Domänen flexibel sind, ist die Planung des Administrationsmodells von größter Bedeutung. Weitere Informationen zu den Blackboard Global Services und Hilfestellung bei der Planung und Implementierung eines Administrationsmodells erhalten Sie von Ihrem Account-Manager.

Funktionsweise von Domänen

Im Folgenden werden einige Aufgaben aufgeführt, die mit Hilfe von Domänen bewältigt werden können:

  • Benutzer, Kurse, Organisationen, Registerkarten und Module in Gruppen anordnen
  • Verantwortung für die Administration von Benutzern, Kursen, Organisationen, Registerkarten und Modulen übertragen
  • Verschiedene administrative Aufgaben verschiedenen Dozenten in einer Domäne zuweisen
  • Zugriff der Domänenadministratoren auf bestimmte Funktionen in der Domäne durch die Definition von Berechtigungen steuern

Einschränkungen in Bezug auf Domänen

Im Folgenden werden einige Einschränkungen für Domänen aufgeführt:

  • Domänen sind nur verfügbar, wenn Ihre Institution eine Lizenz für Community Engagement besitzt.
  • Domänen sind flexibel strukturiert und unterliegen innerhalb des Systems keiner Hierarchie. Domänen können so definiert werden, dass Sie in einander übergreifen oder verschachtelt sind. Die Domänen weisen keine Beziehungen innerhalb des Systems auf.
  • Neue Elemente wie Kurse und Benutzer, die die einschränkenden Kriterien einer Domäne erfüllen, werden bei ihrer Erstellung der Domäne hinzugefügt. Domänenadministratoren haben keinen Einfluss auf die Standardattribute von Elementen bei der Erstellung. Ein Domänenadministrator kann beispielsweise nicht festlegen, dass alle neuen Kurse, die in der Domäne erstellt werden, bestimmte Standardwerte annehmen.
  • Domänen dienen der Verwaltung von Sammlungen von Kursen, Organisationen, Benutzern, Modulen und Registerkarten. Domänen können eine oder mehrere Sammlungen umfassen. Beispielsweise kann eine Domäne nur Kurse enthalten oder Kurse, Registerkarten und Benutzer. Domänen können nicht zur Verwaltung anderer Elemente im System, wie Tools und Building Blocks, verwendet werden.

Terminologie

Im Folgenden finden Sie eine Liste von Begriffen und Definitionen zu Domänen:

Domäne: Eine Gruppe von Daten, die definiert wird, um anderen Dozenten administrative Aufgaben zu übertragen.

Sammlung: Eine Reihe von Daten, die durch Variablen definiert oder einzeln ausgewählt und in der Domäne angezeigt werden.

Systemfunktion: Eine Funktion, mit der Administratorrechte gewährt werden. Wenn eine Systemfunktion in einer Domäne angewendet wird, sind die Berechtigungen nur für die Daten in der Domäne gültig. Systemadministratoren können eine unbeschränkte Anzahl von Systemfunktionen definieren und über jede Systemfunktion hunderten von administrativen Funktionen Berechtigungen zuweisen. Jedem Benutzer können mehrere Systemfunktionen zugewiesen werden.

Kategorie: Eine Variable, mit der Kurse definiert und gruppiert werden. Kursen können mehrere Kategorien zugewiesen werden. Kategorien sind ein logisches Hilfsmittel, um Kurse einer Sammlung zuzuweisen.

Institutionsfunktion: Eine Variable, mit der Benutzer definiert und gruppiert werden. Benutzern können mehrere Institutionsfunktionen zugewiesen werden. Institutionsfunktionen sind ein logisches Hilfsmittel, um Benutzer einer Sammlung zuzuweisen. Institutionsfunktionen steuern, welche Inhalte den Benutzern angezeigt werden.

Verfügbarkeit: Bestimmt den Zugriff. Auf Kurse, die nicht verfügbar sind, können nur bestimmte Benutzer zugreifen. Umgekehrt kann ein nicht verfügbarer Benutzer nicht auf das System zugreifen.

Aktiviert: Ein von der Snapshot-Funktion gesetztes Flag. Daten werden oft deaktiviert, um sie zum Archivieren oder zum Löschen zu markieren.

Datenquellenschlüssel: Eine Variable, die Daten zugewiesen wird, die dem System mit Hilfe von Snapshot hinzugefügt werden. Wird Snapshot zur Integration in andere Informationssysteme verwendet, können Sie mit Hilfe von Datenquellenschlüsseln Sammlungen anhand der Quelle des Datensatzes definieren.

Standarddomäne

Jedes System verfügt über mindestens eine Domäne. Diese Domäne enthält alle Kurse, Organisationen, Benutzer, Registerkarten und Module des Systems und wird als Standarddomäne bezeichnet. Benutzer mit der Systemfunktion des Systemadministrators besitzen alle Berechtigungen für die Standarddomäne (das gesamte System).

Dies ist bei der Zuweisung von Systemfunktionen wichtig. Systemfunktionen können innerhalb einer Domäne angewendet werden, um Berechtigungen zu gewähren, die auf die Elemente innerhalb dieser Domäne beschränkt sind. Sie haben auch die Möglichkeit, Systemfunktionen direkt auf einen Benutzer anzuwenden, wodurch Berechtigungen für die Standarddomäne (das gesamte System) gewährt werden.

Domänenadministration

Die Verantwortung für die Domänenadministration wird übertragen, indem einem Benutzerdatensatz Systemfunktionen für die Domäne zugewiesen werden. Jedem Domänenadministrator kann eine beliebige Anzahl von Systemfunktionen zugewiesen werden. Die mit diesen Funktionen verbundenen Berechtigungen sind additiv, so dass sie kombiniert werden können, um verschiedene Arten von Domänenadministratoren zu erstellen. Ein Benutzer kann in mehreren Domänen als Administrator fungieren.