Zu Hauptinhalten wechseln
pdf?stylesheet=default
Blackboard Help

Best Practice: Benotete Übung zum reflektierenden Schreiben

Benoten oder nicht benoten

Bei der Diskussion um benotete Übungen zum reflektierenden Schreiben in Blogs, Journalen und sogar auf Diskussionsplattformen tauchen einige Fragen auffallend häufig auf.

  • Sollten diese Arten von persönlichen Kommentaren benotet werden?
  • Ist es notwendig, Gedanken, Meinungen und Ideen zu bewerten?
  • Kann ein Bereich erstellt werden, in dem an Entwürfen für Arbeiten experimentiert werden kann, ohne dass diese benotet werden?

Bei der Entscheidung, die Übungen zum reflektierenden Schreiben der Teilnehmer zu benoten, stehen sich die Ziele, einerseits uneingeschränktes, kreatives Schreiben zu fördern und andererseits dennoch sicherzustellen, dass die Teilnehmer die Aufgabe erfüllen, gegenüber. Einige Kursleiter entscheiden sich dann dafür, dass die Erfüllung der Aufgabe anerkannt wird, anstatt eine strenge Benotung zuzuweisen. Sie verlassen sich auf und verfassen Kommentare, um die Reaktionen von Teilnehmern zu fördern und anzuleiten.

Sie können Journale und Blogs als Raum für Notizen und Ideen vor dem eigentlichen Schreiben nutzen, auf denen Teilnehmer geschützt ihre Ideen erforschen und über Kursmaterialien diskutieren können. Wenn ein Kursleiter sinnvolles Feedback bereitstellt, dann würdigen die Teilnehmer Schreiberfahrung stärker. Wenn die Teilnehmer sich nicht Sorgen machen müssen, einem bestimmten Standard gerecht zu werden, dann werden sie eher persönliche Reflexion miteinfließen lassen.

Idealerweise geht es beim Verfassen von Journalen und von Blogs darum, Ideen zu präsentieren und nicht darum, ein Tagebuch für Termine zu erstellen. Daraus ergibt sich die Frage, ob Ideen benotet werden sollten. Prüfen Sie Ihre beabsichtigten Ergebnisse für die Nutzung von Journalen und Blogs und treffen Sie Ihre Entscheidung, ob eine Benotung angemessen ist.

Überlegungen zur Benotung

Wenn Sie sich dazu entschließen, Noten zu vergeben, dann stellen Sie sicher, dass sich die Bewertung größtenteils am Inhalt orientiert. Rubrik für Bewertungen stellen eine hilfreiche Anleitung für Teilnehmer dar. Es empfiehlt sich demnach vor der Zuweisung der Schreibübung eine Rubrik zur Bewertung zu verteilen. Sprechen Sie über die Bewertung in einer virtuellen Versammlung oder auf der Diskussionsplattform, um sicherzustellen, dass Teilnehmer Ihre Erwartungen verstehen. In die Rubrik zur Bewertung sollten Sie die erforderliche Anzahl der Einträge, die Mindestlänge der Einträge und die Benotungskriterien miteinschließen. Einschätzung und Bewertung können einige der folgenden Kriterien miteinschließen:

Beispiele zur Bewertung

Der Teilnehmer hat in einem Eintrag folgenden Inhalt veröffentlicht:

  • Ein beschreibendes Protokoll vom Projekt des Teilnehmers
  • Persönliche Beobachtungen und Fragen zum Kursmaterial
  • Bereiche für die Überarbeitung
  • Einschätzung des Lernprozesses
  • Eine Sammlung an Nachweisen
  • Anhand von Reflexion festgelegte geplante Verbesserungen oder Ziele

Bei den ersten Zuweisungen für Beiträge in Journalen oder Blogs sollten Sie erst einige wenige Einträge im Verlauf des Kurses verlangen. Dadurch können Sie festlegen, wie lange es dauern wird, um allen Teilnehmern auf angemessene Weise zu antworten. Bei der Benotung von Einträgen müssen Sie zudem Zeit einplanen, um Kommentare zu verfassen und Noten zu vergeben.