Zu Hauptinhalten wechseln
pdf?stylesheet=default
Blackboard Help

Hinzufügen von Inhaltspaketen

Sie können diese Seite ganz lesen oder auf das Symbol für das Inhaltsverzeichnis table_of_contents_icon.png  oben rechts klicken und ein Thema auswählen, das Sie interessiert.

Hinzufügen von Inhaltspaketen zur Verwendung im Content Player

Ein Typ von webbasiertem Lerninhalt, den Sie in Ihrem Kurs verwenden können, heißt SCO oder Shareable Content Object. Diese SCOs werden in einer komprimierten ZIP-Datei gesammelt, die auch Inhaltspaket genannt wird. Sie kann im Content Player entpackt und wiedergegeben werden. Sie können Ihre Inhaltspakete zwar auch selbst konzipieren und erstellen, aber meistens werden einzelne Komponenten oder ganze Pakete, die Sie für Ihren Kurs nutzen dürfen, von Institutionen, Privatunternehmen oder anderen Quellen bereitgestellt.

Blackboard Learn verfügt derzeit über zwei Content Player: die SCORM-Engine (Shareable Content Object Reference Model) und den Open Standards Content Player.

Inhaltstypen
Content Player Unterstützte Inhaltstypen
SCORM Engine SCORM 1.2, SCORM 2004 (bis zur 4th Edition)
Open Standards Content Player SCORM 1.2, SCORM 2004 (bis 3rd Edition), IMS, NLN

Wenn sie von Ihrer Institution aktiviert wurde, ist die SCORM Engine der Standard-Content Player für alle neu hochgeladenen Inhaltspakete sowie für vorhandene Inhaltspakete, die erneut hochgeladen werden. Das gilt auch, wenn der Open Standards Content Player ebenfalls aktiviert ist.

Ihre Institution steuert, ob die SCORM Engine, der Open Standards Content Player oder beide aktiviert sind. Wenn beide Tools nicht zur Verfügung stehen, wenden Sie sich diesbezüglich an Ihre Institution. Sie können prüfen, ob sie in den Inhaltsbereichen verfügbar sind, indem Sie das Steuerungsfenster aufrufen, den Abschnitt Anpassung einblenden und  Verfügbarkeit von Tools auswählen.

Der Open Standards Content Player wird in einer künftigen Version von Blackboard Learn entfernt, bleibt aber im Augenblick verfügbar, so dass vorhandene Kursinhalte weiterhin ordnungsgemäß funktionieren. Daher ist es wichtig, dass Administratoren und Kursleiter die Migration, das erneute Hochladen und das Testen vorhandener Inhalte rechtzeitig planen, damit diese stattdessen die SCORM Engine verwenden. Vorhandene IMS- und NLN-Inhalte müssen in ein SCORM-kompatibles Format konvertiert werden.

SCORM Content

Die Building Blocks "SCORM Engine" und "Open Standards Content Player" unterstützen Inhalte, die den Standards SCORM 1.2 und SCORM 2004 entsprechen. Sie müssen nicht vorab festlegen, ob der erstellte Inhalt dem Standard SCORM 1.2 oder SCORM 2004 entspricht, da die Wiedergabe beider Typen möglich ist.

Die SCORM Engine unterstützt SCORM 2004 bis 4th Edition, während die Unterstützung des Open Standards Content Players nur bis 3rd Edition reicht.

Weitere Informationen zu SCORM-Inhalten finden Sie unter http://www.adlnet.org.

IMS Content

Der Building Block „Open Standards Content Player“ unterstützt mit dem Webinhaltsattribut Inhalte, die dem Standard IMS Content and Packaging 1.1.2 entsprechen. Wenn Sie diesen Inhaltstyp einem Kurs hinzufügen, sollten Sie bedenken, dass die meisten Pakettypen keine Details zu den Testversuchen der Benutzer verfolgen. Ansonsten gibt es keine nennenswerten Unterschiede.

Weitere Informationen zu IMS-Inhalten finden Sie unter http://www.imsproject.org.

NLN Content

Der Building Block Open Standards Content Player unterstützt NLN-Inhalte, die dem Standard SCORM oder IMS entsprechen. Das United Kingdom NLN Materials Team ist mit der Bereitstellung und Entwicklung von E-Learning-Materialien für NLN betraut und führt auch Beratungen hinsichtlich der bewährtesten Methoden bei der Integration von NLN-Materialen in Lehr- und Lernpläne durch.

Weitere Informationen zu NLN-Inhalten finden Sie unter  http://www.nln.ac.uk.

So fügen Sie Inhaltspakete zur Verwendung in der SCORM Engine hinzu

  1. Rufen Sie einen Inhaltsbereich oder Ordner auf.
  2. Zeigen Sie in der Aktionsleiste auf Inhalt erstellen und klicken Sie aufContent Package (SCORM).
  3. Auf der Seite Content Package hinzufügen hängen Sie eine Datei an, die den geforderten Standards entspricht. Klicken Sie auf Computer durchsuchen, um eine Datei von Ihrem Computer hochzuladen. Sie können auch eine Datei aus dem Speicher-Repository des Kurses hochladen:
    • Wenn die Kursdateien das Speicher-Repository des Kurses sind, klicken Sie auf Kurs durchsuchen.

      – ODER –

    • Wenn Ihre Institution über eine Lizenz für Content Management verfügt, klicken Sie auf Content Collection durchsuchen.
  4. Klicken Sie auf Senden.

Wenn die Datei hochgeladen und überprüft wurde, wird die Seite Inhaltspaket hinzufügen erneut geöffnet und zeigt an, wo Sie die Details für das Inhaltspaket einstellen können.

  1. Geben Sie auf der Seite Inhaltspaket hinzufügen im Abschnitt SCORM-Informationen einen Titel ein.
  2. Sie können auch eine Beschreibung eingeben.
  3. Wählen Sie die Optionen für SCORM-Verfügbarkeit. Mit Ihrer Auswahl können Sie festlegen, ob der Content Player für den Teilnehmer verfügbar ist, die Anzahl der Versuche steuern und die Verfügbarkeit des Kursinhalts einstellen.
    1. Klicken Sie auf  Ja, um SCORM verfügbar zu machen.
    2. Für Anzahl der Versuche können Sie Einen Versuch zulassen oder Beliebig viele Versuche zulassen auswählen oder die Anzahl der zulässigen Versuche eingeben.
    3. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen Anzeigen nach und Anzeigen bis, um die Datums- und Uhrzeitauswahl zu ermöglichen. Anzeigebeschränkungen haben keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit eines Inhaltspakets, sondern nur darauf, wann es angezeigt wird.
    4. Klicken Sie unter Anzahl der Ansichten verfolgen auf Ja.
  4. Wählen Sie die Optionen für die Benotung.
    1. Unter SCORM benoten können Sie  Keine Benotung wählen oder für  Benoten: Mögliche Punktzahl eine Zahl eingeben, die entweder auf dem  SCORM-Ergebnis, der SCORM-Fertigstellung oder der SCORM-Erfüllung beruht.
    2. Klicken Si auf  Ja, um die SCOs zu benoten, und wählen Sie dann die einzelnen zu benotenden Elemente aus.

So zeigen Sie Details zu SCORM-Versuchen an

Wenn für ein SCORM-Paket die Benotung aktiviert wurde, können Sie die Details zu den Versuchen anzeigen, die sich auf die Interaktion des Benutzers mit dem Inhalt beziehen. Die Details können Daten dazu enthalten, wie lange der Benutzer den Inhalt angezeigt hat, den Fertigstellungsstatus, Antworten auf im Paket enthaltene Fragen und ob die Antwort richtig war. Die Daten zu Versuchen helfen Ihnen bei der Ermittlung eines Ergebnisses für ein Notencenterelement.

Nicht alle Pakete sind zur Nachverfolgung von Daten vorgesehen. Wenn das Paket die Informationen nicht an Blackboard Learn weitergibt, werden die Daten als nicht vorhanden (--) angezeigt. Wenn Sie Fragen zu fehlenden Daten haben, wenden Sie sich an den Ersteller des Pakets, um herauszufinden, welche Daten zur Verfolgung vorgesehen sind.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einzelne Versuche anzuzeigen:

  1. Rufen Sie im Steuerungsfenster Gesamtes Notencenter aus und suchen Sie die Spalte für das Inhaltselement des Kurses.
  2. Klicken Sie auf den Testversuch des Benutzers.
  3. Klicken Sie auf der Seite Note bearbeiten auf  Anzeigen. Die Seite Details zu Versuch wird angezeigt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Bericht zu generieren, der die Details aller Versuche anzeigt:

  1. Erweitern Sie im Steuerungsfenster den Abschnitt Bewertung und klicken Sie auf SCORM-Berichte.
  2. Öffnen Sie auf der Seite SCORM-Berichte das Kontextmenü eines Elements und klicken Sie auf  Ausführen.

So bearbeiten Sie die erweiterten Optionen des SCORM Players

In der Regel müssen Sie nicht auf die Erweiterten Optionen  des SCORM Players zugreifen oder diese ändern, da die Standardeinstellungen so gewählt sind, dass sie maximale Kompatibilität und Leistung sicherstellen. Das Inhaltspaket sollte bereits über Navigation, Abläufe und Verhalten nach Wunsch verfügen und die Standardeinstellungen sorgen sehr wahrscheinlich für eine korrekte und konsistente Anzeige. Wenn Sie sie dennoch ändern müssen, wenden Sie sich zunächst an Ihre Institution und bitten dort um Unterstützung und Anleitung.

Um auf die Erweiterten Optionen des SCORM Players zuzugreifen, müssen Sie ein vorhandenes SCORM-Inhaltspaket bearbeiten.

  1. Öffnen Sie den Inhaltsbereich oder den Ordner, in den das SCORM-Inhaltspaket bereits hochgeladen wurde.
  2. Öffnen Sie das Kontextmenü des SCORM-Inhaltspakets und klicken Sie auf  Bearbeiten.
  3. Um auf die ansonsten verborgenen Erweiterten Optionen des SCORM Players zuzugreifen, setzen Sie Verhalten des SCORM-Players bearbeiten auf Ja. Die Erweiterten Optionen der SCORM Engine werden in zwei oder drei Spalten angezeigt. In der linken Spalte können Sie die Kategorie für die Steuerung der erweiterten Optionen auswählen, während in der rechten Spalte die Auswahlmöglichkeiten und Einstellungen der ausgewählten Kategorie angezeigt werden. Die Kategorien sind:
    • Navigations-Steuerelemente
    • Startverhalten
    • Rudimentäre Sequenzierung
    • Rudimentäres Rollup
    • Kompatibilitätseinstellungen
    • Kommunikationseinstellungen
    • Debugger-Optionen
    • Verlaufsoptionen
    • Sonstige Verhaltensoptionen

      Davon sind die Navigations-Steuerelemente und das Startverhalten die für Kursleiter mit einem grundlegenden Verständnis für die Funktionsweise von SCORM-Inhalten wohl nützlichsten Optionen. Die Debugger-Optionen und Verlaufsoptionen können hingegen bei der Fehlerbehebung in nicht ordnungsgemäß funktionierenden Inhaltspaketen hilfreich sein.

  4. Klicken Sie auf Senden. Möchten Sie die vorgenommenen Änderungen nicht übernehmen, klicken Sie auf Abbrechen.

Navigations-Steuerelemente

Mit Hilfe der Navigations-Steuerelemente können Sie Schaltflächen, Leisten und andere Navigationshilfen integrieren, die die Teilnehmer sehen und verwenden können, wenn Sie über den SCORM Player auf den Kursinhalt zugreifen.

Option Funktion
Navigationsleiste anzeigen Legt fest, ob den Teilnehmern im SCORM Player eine Navigationsleiste anzeigt wird. Die Navigationsleiste muss aktiviert sein, damit folgende Einstellungen wirksam werden:
  • Schaltfläche 'Fertig stellen' anzeigen: Zeigt auf der Navigationsleiste die Schaltfläche Kurs beenden an. Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, wird versucht, unabhängig vom aktuellen Fertigstellungsstatus, den aktuellen Inhalt fertigzustellen und zur Hauptlektion zurückzukehren.
  • Schaltfläche 'SCO schließen' anzeigen: Zeigt in der Navigationsleiste die Schaltfläche SCO schließen an. Wenn Sie darauf klicken, wird das aktuelle SCO geschlossen. Da sie für die meisten Teilnehmer keinen Nutzen hat, sollte diese Option ausgeschaltet bleiben.
  • 'Weiter'/'Zurück' aktivieren: Integrieren Sie die Steuerelemente Zurück und Weiter in die Navigationsleiste, damit sich die Teilnehmer im Inhalt vor und zurück bewegen können.
  • Fortschrittsbalken anzeigen: Zeigt einen Fortschrittsbalken für den Inhalt an, damit die Teilnehmer Ihren Fortschritt messen können.
    • Maß für Fortschrittsbalken verwenden: Ist diese Option aktiviert, verwendet der Player die Werte des Rollups für das Fortschrittsbalkenmaß, um den Fortschritt zu berechnen. Ansonsten wird die aktuelle Fertigstellung des Inhaltsobjekts verwendet. Dies gilt nur für Inhalte ab SCORM 2004 4th Edition.
  • Hilfe anzeigen: Zeigt den Teilnehmern eine Schaltfläche Hilfe an.
Titelleiste anzeigen Legt fest, ob den Teilnehmern im SCORM Player eine Titelleiste anzeigt wird. Damit diese Einstellung wirksam wird, muss die Option Navigationsleiste anzeigen aktiviert sein.
Rechtsklick sperren Sperrt den Rechtsklick in den Fenstern des SCORM Players. Das Klicken der rechten Maustaste hat keine Wirkung. Diese Einstellung eignet sich beispielsweise für besonders wichtige Tests oder Situationen, in denen die Teilnehmer die interne Struktur oder den Inhalt des Players nicht sehen sollen. Diese Einstellung betrifft nur die Fenster des SCORM Players, einschließlich der Kursstruktur und der Navigationsleiste (sofern vorhanden). Auf andere Inhalte, Browserfenster oder Funktionen des Desktop hat sie keinen Einfluss.
Kursstruktur anzeigen

Legt fest, ob im SCORM Player die Kursstruktur anzeigt wird. Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Kursstruktur links vom Inhalt im Gliederungsformat angezeigt. Dies kann bei Kursen mit mehreren Inhaltsobjekten nützlich sein. Diese Option muss aktiviert sein, damit die folgenden Einstellungen wirksam werden:

  • Kursstruktur bei Start geöffnet: Legt fest, ob die Kursstruktur beim Starten des SCORM Players ein- oder ausgeblendet ist. Die Teilnehmer können die Kursstruktur sowieso ein- oder ausblenden, solange Kursstruktur anzeigen und Navigationsleiste anzeigen aktiviert sind.
  • Auswahlnavigation aktivieren: Legt fest, ob die Teilnehmer im SCORM Player durch die Kursstruktur navigieren können, indem sie auf Links in der Gliederung klicken. Ansonsten dient die Anzeige der Kursstruktur nur der Information und als Referenz.
  • Breite der Kursstruktur: Legt die Breite des Kursstrukturfensters in Pixel fest. Die Standardeinstellung null (0) stellt sie auf automatische Breite.
  • Strukturstatusanzeige: Legt fest, wie den Teilnehmern die Symbole für den Status 'Erfolgreich' und 'Abschluss' dargestellt werden.
    • Nur 'Erfolgreich': Nur der Erfolgsstatus des Kurses (bestanden/nicht bestanden).
    • Nur 'Abgeschlossen': Nur der Abschlussstatus (abgeschlossen/unvollständig).
    • Einzeln: Erfolgs- und Abschlussstatus werden einzeln dargestellt.
    • Kombiniert: Erfolgs- und Abschlussstatus werden als kombinierte Werte dargestellt.
    • Ohne: Den Teilnehmern wird kein Status für die SCO-Ebene angezeigt.
  • Ungültige Menüelementaktion:: Legt fest, wie der SCORM Player mit der Auswahl von ungültigen Menüoptionen umgeht.
    • Links anzeigen und aktivieren: Ungültige Links für Menüelemente werden zwar angezeigt, aber wenn sie angeklickt werden, wird die Meldung „Ungültige Aktion“ eingeblendet.
    • Ausblenden: Ungültige Links für Menüelemente werden nicht angezeigt.
    • Links anzeigen, aber deaktivieren: Ungültige Links für Menüelemente werden zwar angezeigt, reagieren jedoch nicht auf Klicken.

Startverhalten

Die Optionen für das Startverhalten steuern das Inhaltslayout, wenn der Teilnehmer ihn zum ersten Mal startet.

Optionen
Option Funktion
SCO-Starttyp Diese Einstellungen legen fest, wie die einzelnen SCOs gestartet werden. Die Auswahl erfolgt über eine Dropdown-Liste. Mögliche Werte sind:
  • Frameset: Startet das SCO in einem Browser-Frame, anstatt es in einem neuen Fenster zu öffnen.
  • Neues Fenster: Startet das SCO in einem neuen Browserfenster.
  • Neues Fenster nach Klicken: Startet das SCO in einem neuen Browserfenster, nachdem der Teilnehmer auf einen Link geklickt hat. Diese Einstellung kann nützlich sein, wenn Sie es mit Popupblockern im Browser zu tun haben, da das Klicken auf einen Link den Blocker in der Regel übersteuert.
  • Neues Fenster ohne Browser-Symbolleiste: Startet das SCO in einem neuen Browserfenster ohne Symbolleiste.
  • Neues Fenster ohne Browser-Symbolleiste nach Klicken: Startet das SCO in einem Browserfenster ohne Symbolleiste, nachdem der Teilnehmer auf einen Link geklickt hat.
Player-Starttyp Diese Einstellungen legen fest, wie der SCORM Player gestartet wird. Die Auswahl erfolgt über eine Dropdown-Liste. Mögliche Werte sind:
  • Frameset: Startet den SCORM Player in einem Browser-Frame, anstatt ihn in einem neuen Fenster zu öffnen.
  • Neues Fenster: Startet den Player in einem neuen Browserfenster.
  • Neues Fenster nach Klicken: Startet den Player in einem neuen Browserfenster, nachdem der Teilnehmer auf einen Link geklickt hat. Diese Einstellung kann nützlich sein, wenn Sie es mit Popupblockern zu tun haben, da das Klicken auf einen Link den Blocker in der Regel übersteuert.
  • Neues Fenster ohne Browser-Symbolleiste: Startet den Player in einem neuen Browserfenster ohne Symbolleiste.
  • Neues Fenster ohne Browser-Symbolleiste nach Klicken: Startet den Player in einem Browserfenster ohne Symbolleiste, nachdem der Teilnehmer auf einen Link klicken musste.
Optionen für neue Fenster Diese Einstellungen legen die Abmessungen der beiden Content Player beim Start in einem neuen Fenster fest. Diese Einstellungen werden erst wirksam, wenn als Option für neue Fenster SCO-Starttyp oder Player-Starttyp festgelegt wurde.
  • Benutzerstandardwerte: Startet neue Fenster mit den Standardabmessungen des Client-Browsers.
  • Vollbild: Startet neue Fenster im Vollbildmodus. Wenn Sie diese Option wählen, müssen Sie den Teilnehmern eine Möglichkeit geben, den Inhalt zu verlassen, wie beispielsweise eine Schaltfläche zum Schließen bzw. Beenden oder einen Link.
  • Maßangaben für neue Fenster festlegen: Legen Sie die Abmessungen für das neue Fenster explizit fest.
    • Breite für Inhalt: Die Breite des neuen Fensters in Pixel.
    • Höhe für Inhalt: Die Höhe des neuen Fensters in Pixel.
  • ERFORDERLICH: Die oben aufgeführten Maßangaben sind für einen korrekten Kursablauf erforderlich: Ist diese Option aktiviert und der Client-Browser unterstützt die angegebenen Abmessungen nicht, wird dem Teilnehmer eine Warnmeldung angezeigt.
Größenanpassung Fenster verhindern Legt fest, ob den Teilnehmern das Ändern der Fenstergröße des Content Player verweigert werden soll.

Rudimentäre Sequenzierung

Mit Hilfe der Optionen für die Rudimentäre Sequenzierung können Sie steuern, was unter normalen Bedingungen oder bei einem Fehler als nächstes passiert, wenn ein Teilnehmer ein SCORM-Inhaltspaket abschließt oder noch vor der Fertigstellung verlässt. Diese Einstellungen legen fest, wie der SCORM Player die nächsten Schritte ermittelt.

Einige Faktoren geben bei der Ermittlung, welche Aktion erfolgen soll, den Ausschlag:

  • Ist das SCO das erste (und möglicherweise einzige), ein mittleres oder das letzte SCO.
  • Der Status des SCO sowohl als Einzelobjekt als auch als Teil des gesamten Inhaltspaketkurses.
  • Der Beenden-Status des SCO, das entweder abgeschlossen oder abgebrochen wurde.

Diese Einstellungen gelten nur für SCORM 1.2-Inhaltspakete und bieten eine Möglichkeit, die erweiterte Sequenzierung zu emulieren, die in die SCORM 2004-Standards integriert ist. Dank der einfachen Sequenzierung ist es in SCORM 2004 (alle Editionen) möglich, dass der Inhalt feststellen kann, wie mit der SCO-Sequenzierung zu verfahren ist.

Optionen
Option Funktion
Mittleres SCO Diese Einstellungen gelten für Shareable Content Objects (SCOs), die sich am Anfang oder in der Mitte einer Kurssequenz mehrerer SCOs befinden, also für alle SCOs außer dem letzten. Egal, ob Course Satisfied (Kurs erfüllt) oder Course Not Satisfied (Kurs nicht erfüllt), Sie können steuern, was unter jeder der möglichen Bedingungen als nächstes passiert:
  • Normal: Der Teilnehmer hat den Inhalt der aktuellen SCO mit Hilfe der regulären Navigationsmethoden verlassen.
  • Aussetzen: Der Teilnehmer hat die aktuelle Sitzung ausgesetzt, wie beim Wechseln zwischen SCOs eines Kurses, der aus mehreren SCOs besteht.
  • Zeitlimit: Das Zeitlimit der Kurssitzung ist abgelaufen, weil der Teilnehmer das SCO nicht in der dafür vorgesehenen Zeit abgeschlossen hat oder weil es einen Übertragungsfehler zwischen dem Computer und dem Server gab.
  • Abmelden: Der Teilnehmer hat sich aus der aktuellen Sitzung abgemeldet, obwohl die SCO noch aktiv war.

Für die einzelnen Bedingungen zum Beenden und zur Kurserfüllung sind folgende Optionen verfügbar:

  • Kurs nach Bestätigung beenden: Fordert die Teilnehmer auf, das Beenden zu bestätigen, um so zur Hauptlektion zurückzukehren. Erfolgt keine Bestätigung, wird eine entsprechende Meldung angezeigt.
  • Kurs beenden: Schließt den SCORM Player und kehrt zur Hauptlektion zurück.
  • Zum nächsten SCO gehen: Führt den Teilnehmer zum nächsten SCO der Sequenz.
  • Meldung anzeigen: Eine Meldung anzeigen. Der SCORM Player ermittelt anhand des aktuellen Player-Status, welche Meldung angezeigt wird.
  • Keine Aktion: Der SCORM Player führt keine Aktion durch.
Letztes SCO Diese Einstellungen gelten für das letzte SCO in einem Kurs. Wenn ein Kurs aus nur einem SCO besteht, wird dieses als letztes SCO betrachtet. Egal, ob Course Satisfied (Kurs erfüllt) oder Course Not Satisfied (Kurs nicht erfüllt), Sie können steuern, was unter jeder der möglichen Bedingungen als nächstes passiert:
  • Normal: Der Teilnehmer hat den Inhalt im aktuellen SCO fertiggestellt.
  • Aussetzen: Der Teilnehmer hat die aktuelle Sitzung ausgesetzt.
  • Zeitlimit: Das Zeitlimit der Sitzung ist abgelaufen, weil der Teilnehmer das SCO nicht in der dafür vorgesehenen Zeit abgeschlossen hat oder weil es einen Übertragungsfehler zwischen dem Computer und dem Server gab.
  • Abmelden: Der Teilnehmer hat sich aus der aktuellen Sitzung abgemeldet.

Für die einzelnen Bedingungen zum Beenden und zur Kurserfüllung sind folgende Optionen verfügbar:

  • Kurs nach Bestätigung beenden: Fordert die Teilnehmer auf, das Beenden zu bestätigen, um so zur Hauptlektion zurückzukehren. Erfolgt keine Bestätigung, wird eine entsprechende Meldung angezeigt.
  • Kurs beenden: Schließt den SCORM Player und kehrt zur Hauptlektion zurück.
  • Zum nächsten SCO gehen: Zeigt eine Meldungsseite an, da es sich bereits um das letzte SCO der Sequenz handelt.
  • Meldung anzeigen: Eine Meldung anzeigen. Der SCORM Player ermittelt anhand des aktuellen Player-Status, welche Meldung angezeigt wird.
  • Keine Aktion: Der SCORM Player führt keine Aktion durch.

Rudimentäres Rollup

Mit Hilfe der Optionen für Rudimentäres Rollup können Sie festlegen, wie Sie die SCO-Ergebnisse und -Status eines bestimmten Teilnehmers bewerten möchten. Der Begriff "Rollup" bezieht sich auf den Prozess zum Sammeln einzelner SCO-Ergebnisse und -Fertigstellungsstatus. Dabei werden diese Daten verwendet, um eine kumulative Abschlussnote sowie den allgemeinen Fertigstellungsstatus für den SCORM-Inhaltspaketkurs zu berechnen und zuzuweisen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Kriterien auszuwählen, Testergebnisse zu mitteln und sowohl eine Note als auch einen Fertigstellungsstatus zu berechnen.

Diese Einstellungen gelten nur für SCORM 1.2-Inhalte und bieten eine Möglichkeit, das Rollup-Verhalten für Ergebnisse und Status zu emulieren, die in den SCORM 2004-Standard integriert sind. Sie gelten nicht für SCORM 2004-Inhalte, da es dank der einfachen Sequenzierung von SCORM 2004 möglich ist, dass der Inhalt feststellen kann, wie mit Rollups zu verfahren ist.

Optionen
Option Funktion
Ergebnis-Rollup-Modus Legt fest, wie der SCORM Player die einzelnen SCO-Ergebnisse sammelt, analysiert und als berechnetes Gesamtergebnis meldet. Mögliche Werte sind:
  • Vom Kurs geliefertes Ergebnis: Hauptsächlich für Inhaltspakete gedacht, die aus nur einem SCO bestehen. Diese Einstellung meldet einfach das Ergebnis, das vom ersten SCO bereitgestellt wird.
  • Durchschnittsergebnis aller Einheiten: Zählt alle bereitgestellten Ergebnisse zusammen und teilt die ermittelte Summe durch die Gesamtanzahl der SCOs im Kurs, unabhängig davon, wie viele ein Ergebnis gemeldet haben.
  • Fester Durchschnitt: Zählt alle bereitgestellten Ergebnisse zusammen und teilt Sie durch die Zahl, die unter Anzahl der Ergebnisobjekte angegeben ist.
  • Durchschnittsergebnis aller Einheiten mit Ergebnissen ungleich null: Zählt alle Ergebnisse zusammen und teilt sie durch die Gesamtanzahl der SCOs, die ein Ergebnis melden.
  • Ergebnis des letzten SCO: Meldet einfach das Ergebnis des letzten SCOs.

Anzahl der Ergebnisobjekte: Gibt an, wie viele SCOs ein Ergebnis melden müssen. Dieser Wert ist nur relevant, wenn für Ergebnis-Rollup-Modus die Option Fester Durchschnitt festgelegt ist.

Status des Rollup-Modus Legt fest, wie der allgemeine Fertigstellungsstatus ermittelt wird. Mögliche Werte sind:
  • Vom Kurs gelieferter Status: Hauptsächlich für Inhaltspakete gedacht, die aus nur einem SCO bestehen. Diese Einstellung meldet einfach den Fertigstellungsstatus, der vom ersten SCO bereitgestellt wird.
  • Bei Fertigstellung aller Einheiten abgeschlossen: Der Kurs wird als abgeschlossen betrachtet, wenn alle SCOs im Inhaltspaket abgeschlossen sind, egal ob das Ergebnis "Nicht bestanden", "Abgeschlossen" oder "Bestanden" lautet.
  • Bei erfolgreicher Fertigstellung aller Einheiten abgeschlossen: Der Kurs wird als abgeschlossen betrachtet, wenn alle SCOs im Inhaltspaket mit dem Status "Abgeschlossen" oder "Bestanden" abgeschlossen wurden.
  • Bei Erreichen des Schwellenwerts abgeschlossen: Der Kurs wird als abgeschlossen betrachtet, wenn sein Ergebnis (durch Ergebnis-Rollup-Modus ermittelt) den Schwellenwert, der in Schwellenergebnis für Abschluss angegeben ist, erreicht oder übersteigt. In diesem Fall müssen nicht alle SCO-Einheiten abgeschlossen sein.
  • Bei Fertigstellung aller Einheiten und Erreichen des Schwellenwerts abgeschlossen: Der Kurs wird als abgeschlossen betrachtet, wenn alle SCOs im Inhaltspaket abgeschlossen sind und das Ergebnis (durch Ergebnis-Rollup-Modus ermittelt) den Schwellenwert, der in Schwellenergebnis für Abschluss angegeben ist, erreicht oder übersteigt.
  • Bei Bestehen aller Einheiten abgeschlossen: Der Kurs wird als abgeschlossen betrachtet, wenn alle SCOs im Inhaltspaket abgeschlossen und bestanden sind.

Schwellenergebnis für Abschluss: 0.0-1.0: Legt den Schwellenwert für den Abschluss des Kurses fest und gilt nur, wenn für Status des Rollup-Modus die Option Bei Erreichen des Schwellenwerts abgeschlossen oder Bei Fertigstellung aller Einheiten und Erreichen des Schwellenwerts abgeschlossen eingestellt ist. Der Wert ist eine Dezimalzahl zwischen 0,0 und 1,0. (Den entsprechenden Prozentwert ermitteln Sie, indem Sie den Wert mit 100 multiplizieren, d. h., ein Wert von 0,8 steht für einen erforderlichen Schwellenwert von 80 %.)

Rollup-Status auf Erfolgsstatus anwenden Wenn Sie diese Option aktivieren, wird der Status für Rollup-Modus auf den Erfolgsstatus anstatt nur auf den Fertigstellungsstatus angewendet.
Erstes SCO ist Vortest Wenn diese Option aktiviert ist und das erste SCO in einer Lektionsabfolge den Status „Bestanden“ erreicht, werden die verbleibenden SCOs im SCORM-Inhaltspaket als abgeschlossen markiert. Dadurch können Sie eine Reihe von Kursen entwickeln, die es Teilnehmern erlauben, Themen zu umgehen, die sie nachweislich beherrschen.

Kompatibilitätseinstellungen

Normalerweise gibt es keinen Grund, die Standardwerte dieser Einstellungen zu ändern. Die Kompatibilitätseinstellungen können jedoch bei der Fehlerbehebung in Kursinhaltspaketen helfen, in denen Fehler auftreten, die sich nicht starten lassen oder die sonstige Probleme haben.

Ebenso wie bei anderen erweiterten Einstellungen, ganz besonders aber hier, sollten Sie sich für Hilfe und Anleitungen zunächst an Ihre Institution wenden, wenn Sie der Meinung sind, dass die Kompatibilitätseinstellungen geändert werden müssen.

Wenn Sie Kursinhalte erneut hochladen, die früher den Open Standards Content Player verwendet haben, und dabei Probleme oder Fehler auftreten, müssen Sie gegebenenfalls diese Einstellungen ändern. Dies gilt besonders für ältere Inhalte, die möglicherweise nicht dem Standard entsprechen. Um das Problem genauer zu bestimmen, empfehlen wir, die detaillierten Debugger-Optionen zu aktivieren und die daraus resultierenden Meldungsprotokolle zu prüfen.

Optionen
Option Funktion
Fertig stellen führt zu sof. Bestätigung Diese Einstellung ist für Kurse mit einem SCO gedacht, bei denen der Status 'Beenden' schwer zu bestimmen ist. Aktivieren Sie diese Einstellung gegebenenfalls, wenn ein Kurs mit nur einem SCO Fertigstellungen nicht erfolgreich aufzeichnet.
SCO-Fenster mit API verkleinern Wenn ein SCO in einem neuen Fenster gestartet wird, kann es sein, dass Inhalte, die nicht dem Standard entsprechen oder schlecht programmiert wurden, Probleme beim Auffinden von und bei der Kommunikation mit der SCORM Engine haben. Indem Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie eine Art Wrapper, eine API oder Programmierschnittstelle, um den Player. Diese API erkennt automatisch, wie sie mit der SCORM Engine kommunizieren kann.
Immer Flusssteuerung zu erstem SCO Ist diese Option aktiviert, lädt der SCORM Player beim ersten Start immer das erste SCO eines Kurses, unabhängig von möglichen Sequenzierungsregeln für diese Aktion.
Master-Ergebnis setzt Lektionsstatus außer Kraft Wenn diese Option aktiviert ist und das Master-Ergebnis besagt, dass das SCO abgeschlossen ist oder nicht, überschreibt es den aktuellen Lektionsstatus.
Lektionsstatus 'Abgeschlossen' kann geändert werden Diese Einstellung gilt für SCORM 1.2 und legt fest, ob einer Lektion, die als abgeschlossen gekennzeichnet ist, zu einem späteren Zeitpunkt ein anderer Status als 'Abgeschlossen' zugewiesen werden kann.
Rollup 'Leer' auf 'Unbekannt' gesetzt In SCORM 2004-Kursen legt diese Einstellung den Rollup-Status fest, wenn es keine Aktivitäten gibt, die Informationen zum Einstellen des Status liefern. Wenn aktiviert, werden sowohl der Status der Fertigstellung als auch der Status der Erfüllung auf unbekannt gesetzt.
Root-Aktivität deaktivieren Verhindert, dass Teilnehmer einen neuen Versuch erstellen können, indem es den Navigationsbaum des Kurses oder andere Links, die den Kurs oder ein darin enthaltenes SCO neu starten könnten, deaktiviert, so dass diese nicht mehr auf Klicks reagieren.
Rollup bei SCO-Unload Erzwingt beim Entladen des SCO ein Ergebnis-Rollup, um die SCOs zu verarbeiten, die nicht explizit die Durchführung eines Rollup aufrufen.
Von Inhalt auf 'True' gesetztes Ziel und Abschluss außer Kraft setzen Der Standard für SCORM 2004 und der Standard für den SCORM 1.2 Player können manchmal dazu führen, dass ein SCO automatisch als erfolgreich abgeschlossen gekennzeichnet wird, wenn das SCO nicht die richtigen Laufzeitstatusdaten meldet. Diese Einstellung setzt das Standardverhalten für Kurse außer Kraft, die die entsprechenden Standardsequenzierungsregeln nicht festlegen.
Teilnehmereinstellungen global auf Kurs anwenden Sorgt dafür, dass die Teilnehmereinstellungen, die in einem bestimmten SCO vorgenommen werden, für alle SCOs in einem bestimmten SCORM-Inhaltspaketkurs übernommen werden.
Abgeschlossene Registrierungen als 'no-credit' starten Legt fest, ob abgeschlossene Kursregistrierungen anschließend als 'normal' oder 'no-credit' gestartet werden.
Abschlussstatus des Erfolgsstatus 'nicht bestanden': Legen Sie einen Wert für die Außerkraftsetzung des Erfüllungsstatus eines SCOs fest, das der Teilnehmer nicht bestanden hat:
  • Abgeschlossen
  • Unvollständig
  • Unbekannt
Lookahead-Sequenzierungsmodus Dank der Lookahead-Verarbeitung kann die SCORM Engine die sichtbare und verfügbare Navigationsstruktur auf Grundlage des Status des aktuellen SCO dynamisch aktualisieren. Diese Einstellung sollte standardmäßig aktiviert sein. Bei sehr großen Kursen kann das zu einer spürbaren Verlangsamung der Webbrowser führen. Sollte das nicht akzeptabel sein, können Sie diese Option deaktivieren. Verfügbare Einstellungen sind:
  • Deaktiviert: Deaktiviert den SCORM-Lookahead-Sequenzierer
  • Aktiviert: Aktiviert den SCORM-Lookahead-Sequenzierer (Standard)
  • Echtzeit: Aktiviert den SCORM-Echtzeit-Lookahead-Sequenzierer, der ausgeführt wird, sobald bestimmte Laufzeitwerte sich ändern, und der die sichtbare Struktur zur Kursnavigation sofort aktualisiert.
Zeitsteuerung für Laufzeitdaten zurücksetzen Legt fest, wann der SCORM Player die Zeitsteuerung der CMI (Computer Managed Instruction)-Daten zurücksetzt. Folgende Optionen sind verfügbar:
  • Nie: Der SCORM Player setzt den Laufzeitstatus nie zurück
  • Wenn Beenden auf 'Nicht Aussetzen': Der SCORM Player bewahrt die Laufzeitdaten nur, wenn der Status für Beenden nicht „Aussetzen“ ist.
  • Bei jedem neuen Sequenzierungsversuch: Der SCORM Player setzt die Laufzeitdaten jedes Mal zurück, wenn die Systemregeln den Beginn eines neuen Versuchs verlangen.
Zurück zur LMS-Aktion Da SCORM 2004 4th Edition verlangt, dass Lerninhalte über eine Oberfläche verfügen, die es Teilnehmern erlaubt beim Verlassen eines Kurses einen Beendigungstyp auszuwählen, kann der SCORM Player eine Eingabeaufforderung anzeigen, wenn ein Teilnehmer auf Kurs beenden klickt. Weil diese Eingabeaufforderung ein- und ausgeschaltet werden kann, können Sie eine Aktion wählen, die automatisch ausgeführt wird, wenn die Eingabeaufforderung ausgeschaltet ist. Diese Einstellung legt fest, ob ein Kurs beim Beenden ausgesetzt und sein aktueller Stand gespeichert wird oder ob er vollständig beendet wird. Folgende Optionen sind verfügbar:
  • Veraltet: Nutzen Sie das Verhalten von SCORM 3rd Edition und kehren Sie zum Hauptkurs zurück, während Sie den Status des Versuchs speichern.
  • Alle aussetzen: Speichern Sie den aktuellen Status aller aktuellen Versuche einschließlich aller offener SCOs (nur SCORM 4th Edition)
  • Alle beenden: Beenden Sie den Versuch (nur SCORM 4th Edition)
  • Auswählbar: Erlauben Sie den Teilnehmern, zwischen Alle aussetzen und Alle beenden (nur SCORM 4th Edition) zu wählen.

Kommunikationseinstellungen

Die Kommunikationseinstellungen legen fest, wie der Content Player mit dem Server interagiert. Falls Zeitüberschreitungen oder Kommunikationsfehler zwischen den Computern der Teilnehmer und dem Server auftreten, müssen diese Einstellungen gegebenenfalls angepasst werden. Änderungen dürfen nur vom Administrator oder einem erfahrenen SCORM-Entwickler vorgenommen werden.

Optionen
Option Funktion
Fehlgeschlagene Versuche maximal Legt fest, wie viele Datenaktualisierungsversuche zur Laufzeit unternommen werden, bevor der Server einen Fehler meldet. Wird diese Anzahl überschritten, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Bestätigungshäufigkeit Legt fest, wie häufig (in Millisekunden) Laufzeitdaten auf dem Server aktualisiert werden.

Einige Ereignisse, wie das Abschließen eines Kurses, erzwingen eine Aktualisierung.

Debugger-Optionen

Die Debugger-Optionen legen fest, wie viel an Protokollinformationen in den verschiedenen SCORM-Subsystemen aufgezeichnet werden.

Wenn bei der Wiedergabe oder Präsentation von Kursinhalten Probleme oder Fehler auftreten, ist die Aktivierung der Debugger-Optionen, mit deren Hilfe Ihr Administrator oder ein erfahrener SCORM-Supportmitarbeiter die Meldungsprotokolle überprüfen kann, häufig ein wichtiger Schritt bei der Suche nach dem Problem und seiner Lösung. Auch die Verwendung der Verlaufsoptionen zur Protokollierung routinemäßiger Statusdetails (keine Fehler) kann nützliche Hinweise geben.

Optionen
Option Funktion
Debugger-Optionen Legen den Umfang der Protokollierung innerhalb der verknüpften SCORM-Subsysteme fest: Steuerung (allgemeine Systemfunktionen), Laufzeit (Start und Betrieb der SCOs) oder Sequenzierung (was außerhalb und zwischen den SCOs geschieht)
  • Aus: Es werden keine Debug-Meldungen protokolliert.
  • Prüfung: Es werden grundlegende Debug-Meldungen protokolliert.
  • Detailliert: Zusätzlich zu den grundlegenden Protokollmeldungen werden weitere Details protokolliert.
Zeitstempel einbeziehen Legt fest, ob Zeitstempel zusammen mit den Ereignissen in den Debugger-Protokolldateien erfasst werden.

Verlaufsoptionen

Die Verlaufsoptionen steuern, ob und wie viele routinemäßige Statusinformationen (keine Fehler) über den Kursinhalt des SCORM-Inhaltspakets protokolliert werden.

Optionen
Option Funktion
Verlauf aufzeichnen Legt fest, ob das Inhaltspaket Informationen über jeden Versuch zurückmelden soll.
Detaillierten Verlauf aufzeichnen Legt fest, ob das Inhaltspaket detaillierte Informationen über jeden Versuch zurückmelden soll.

Sonstige Verhaltensoptionen

Optionen
Option Funktion
Zeitlimit Die Zeit, die dem Teilnehmer maximal zur Bearbeitung des Inhaltspakets zur Verfügung steht. Wenn die festgelegte Zeit abgelaufen ist, wird der Teilnehmer automatisch abgemeldet und das Ergebnis sowie der Status werden anhand des Fertigstellungsgrades zu diesem Zeitpunkt berechnet. Wenn für diesen Wert null (0) eingestellt ist, gibt es keine Zeitbeschränkung.

So fügen Sie Inhaltspakete zur Verwendung im Open Standards Content Player hinzu

Diese Anweisungen gelten für Instanzen von Blackboard Learn, für die der Building Block „SCORM Engine“ nicht aktiviert wurde. Wenn der Building Block „SCORM Engine“ aktiviert ist, müssen neue und erneut hochgeladene Inhalte diesen verwenden. Sie können jedoch weiterhin auf die Optionen der vorhandenen Inhalte, die mit dem Open Standards Content Player hochgeladen wurden, zugreifen und diese bearbeiten.

  1. Rufen Sie einen Inhaltsbereich oder Ordner auf.
  2. Zeigen Sie in der Aktionsleiste auf Inhalt erstellen und klicken Sie auf Content Package (SCORM), Content Package (IMS), oder Content Package (NLN).
  3. Geben Sie auf der Seite Inhaltspaket hinzufügen einen Titel ein.
  4. Fügen Sie eine dem Standard SCORM, IMS oder NLN entsprechende Datei an. Klicken Sie auf Computer durchsuchen, um eine Datei von Ihrem Computer hochzuladen. Sie können auch eine Datei aus dem Speicher-Repository des Kurses hochladen:
    • Wenn die Kursdateien das Speicher-Repository des Kurses sind, klicken Sie auf Kurs durchsuchen.

      – ODER –

    • Wenn Ihre Institution über eine Lizenz für Content Management verfügt, klicken Sie auf Content Collection durchsuchen.
  5. Sie können auch eine Beschreibung eingeben.
  6. Wählen Sie die Interaktionsoption aus. Bei dieser Auswahl kann der Benutzer die anzuzeigenden Inhalte in einem Navigationsmenü auf der linken Seite auswählen. Wenn Flusssteuerung ausgewählt ist, wird das Navigationsmenü nicht auf der linken Seite angezeigt und die Benutzer müssen Inhalte mit Hilfe der Schaltflächen Weiter und Zurück durchgehen.
  7. Legen Sie die Notencenteroptionen fest:
    1. Klicken Sie auf bei Notencenterelement hinzufügen auf Ja, um eine Notencenterspalte hinzuzufügen. Der Spaltenname entspricht dem Namen des Pakets. Sie können sie über das Notencenter bearbeiten und verwalten.
    2. Klicken Sie zu Details zu Versuchen verfolgen auf Ja, um Informationen zu Benutzerinteraktionen mit dem Inhalt, wie beispielsweise die Gesamtanzeigedauer und Antworten auf Fragen zu erfassen. Sie können die Informationen im Notencenter anzeigen.
    3. Wenn unter Nur erster Versuch die Option Ja ausgewählt ist, werden nur für den ersten Zugriff des Benutzers auf den Inhalt Details zum Versuch angezeigt. Wenn der Benutzer nicht das gesamte Paket durchgeht, werden nachfolgende Versuche nicht protokolliert. Wird die Einstellung Nein beibehalten, werden immer die Angaben zum letzten Versuch angezeigt. Diese Einstellung wird nur zum Protokollieren von Daten verwendet. Hierdurch wird nicht festgelegt, wie oft der Benutzer den Inhalt anzeigen kann.
  8. Legen Sie die Inhaltsoptionen fest:
    1. Wählen Sie Ja für Inhalte sichtbar machen aus.
    2. Klicken Sie unter Anzahl der Ansichten verfolgen auf Ja.
    3. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen Anzeigen nach und Anzeigen bis, um die Datums- und Uhrzeitauswahl zu ermöglichen. Anzeigebeschränkungen haben keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit eines Inhaltspakets, sondern nur darauf, wann es angezeigt wird.
  9. Klicken Sie auf Senden.