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Grundlegende und erweiterte adaptive Freigabe

Sie können diese Seite ganz lesen oder auf das Symbol für das Inhaltsverzeichnis File:zu-lu/Learn/9.1_2014_04/Instructor/090_Course_Content/030_Release_Content/010_basic_advanced_adaptive_release/table_of_contents_icon.png  oben rechts klicken und ein Thema auswählen, das Sie interessiert.

Zwei Typen der adaptiven Freigabe

Über die adaptive Freigabe wird die Veröffentlichung von Inhalten für Benutzer auf der Grundlage eines von Ihnen erstellen Regelsatzes gesteuert. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln für die adaptive Freigabe und Kriterien für die adaptive Freigabe.

Sie können zwei adaptive Freigabetypen nutzen:

  • Adaptive Freigabe: Mithilfe der grundlegenden adaptiven Freigabe können Sie eine Regel für ein Inhaltselement festlegen. Diese Regel für kann alle vier Kriterientypen angewendet werden, jedoch nicht für mehrere Instanzen desselben Typs. Alle Kriterien einer Regel müssen erfüllt sein, ehe das Element freigegeben wird. Je mehr Kriterien Sie zu einer Regel hinzufügen, umso mehr Beschränkungen gelten für die Freigabe dieses Elements. Auf diese Weise wird Benutzern der Zugang erschwert.
  • Adaptive Freigabe: Erweitert: Erstellen Sie komplexe Kombinationen von Freigaberegeln, indem Sie einem einzelnen Inhaltselement mehrere Regeln mit mehreren Kriterien hinzufügen. Die Benutzer müssen alle Kriterien einer der Regeln erfüllen, um Zugriff zu erhalten.

    Wenn Sie für verschiedene Benutzer unterschiedliche Kriterien für dasselbe Element erstellen möchten, sind mehrere Regeln erforderlich. Sie können beispielsweise eine Regel für Gruppe A erstellen, die allen Benutzern dieser Gruppe nach Abschluss von Übung A die Anzeige von Test 1 ermöglicht. Sie können für Gruppe B eine eigene Regel erstellen, die den Benutzern dieser Gruppe nach Abschluss von Übung B die Anzeige von Test 1 ermöglicht.

In der folgenden Tabelle werden die beiden adaptiven Freigabetypen einander gegenübergestellt.

Grundlegende und erweiterte adaptive Freigabe im Vergleich
Typ Anzahl der Regeln Anzahl der Kriterien oder Regeln Vorteile
Standard Eins

Die Regel muss erfüllt sein.

Bis zu vier, jedoch nur eine pro Typ.

Alle Kriterien der Regel müssen erfüllt sein. Dadurch wird die Verfügbarkeit des Inhaltselements für Teilnehmer eingeschränkt.

Sie können auf einer Seite alle vier Kriterientypen festlegen.

Wenn Sie die Freigabekriterien später hinzufügen möchten, öffnen Sie Ihre grundlegende Regel auf der Seite Adaptive Freigabe: Erweitert und bauen darauf auf.

Erweitert Unbegrenzt

Es muss nur eine der Regeln erfüllt sein.

Unbegrenzt

Alle Kriterien einer Regeln müssen erfüllt sein.

Sie können mehrere Instanzen des gleichen Kriterientyps in eine Regel einfügen.

Sie können mehrere Regeln hinzufügen.

Sie können pro Regel nur ein Zugehörigkeitskriterium und ein Datumskriterium hinzufügen. Sie können zu jeder Regel mehrere Notencenter- und Überprüfungsstatuskriterien hinzufügen

Beispiele für die grundlegende adaptive Freigabe

Anhand folgender Beispiele erfahren Sie, wie Sie die grundlegende adaptive Freigabe in Ihrem Kurs anwenden.

Zur Freigabe von Inhalten zu einem bestimmten Termin:

Nutzen Sie eine Terminregel, damit sich die Teilnehmer auf das Wesentliche konzentrieren können und um die Freigabe von Inhalten im Verlauf des Semesters zu steuern, statt alle Kursinhalte zu Semesterbeginn freizugeben.

Zur Freigabe von Inhalten an bestimmten Datum, jedoch nur an Teilnehmer, die eine bestimmte Note erhalten haben:

Nutzen Sie eine Datumsregel und eine Benotungsregel zusammen. Sie können Teilnehmer beispielsweise erlauben, beliebig an Überprüfungstests teilzunehmen. Jedoch sollten Sie dann darauf achten, dass die Überprüfungstests erst am Ende der Einheit und nur den Teilnehmern angezeigt werden, die beim letzten Test mindestens 65 % erreicht haben.

So geben Sie unterschiedliche Inhalte für eine Teilnehmergruppe frei:

Mit einer Zugehörigkeitsregel können Sie für unterschiedliche Teilnehmergruppen verschiedene Übungs- oder Testversionen freigeben oder zusätzliche oder angepasste Inhalte den jeweiligen Gruppen zur Verfügung stellen.

So geben Sie Inhalte für bestimmte Teilnehmer frei:

Mit einer Zugehörigkeitsregel können Sie Teilnehmern mit entsprechendem Bedarf zusätzliche Überprüfungsmaterialien zur Verfügung

Um Inhalte entsprechend der Arbeitsgeschwindigkeit jedes einzelnen Teilnehmers freizugeben:

Verwenden Sie eine Überprüfungsstatusregel, die es Teilnehmern ermöglicht, in ihrem individuellen Tempo zu lernen, sodass niemand überfordert oder unterfordert wird. Sie können die Freigabe von Inhalten zulassen, nachdem sie von allen Teilnehmern durchgearbeitet wurden.

Weitere Informationen zu Anwendungsmöglichkeiten adaptiver Freigaben finden Sie unter Beispiele für die erweiterte adaptive Freigabe.

Nicht verfügbare Elemente und Regeln für die adaptive Freigabe

Die auf der Seite Element erstellen festgelegte Verfügbarkeit des Elements übersteuert alle Regeln für die adaptive Freigabe. Ist das Element nicht verfügbar, steht es ungeachtet aller festgelegten Regeln keinem Benutzer zur Verfügung. So können Sie Regeln entwickeln und Elemente erst dann zur Verfügung stellen, wenn die Regeln fertig sind.

Regeln für die adaptive Freigabe beim Kopieren von Kursen und Archivierungs- und Exportvorgängen

Regeln für die adaptive Freigabe und Informationen zum Benutzerfortschritt werden nur berücksichtigt, wenn Kurse vollständig mit Benutzern kopiert werden, sowie bei Archivierungs- und Wiederherstellungsvorgängen . Regeln und Informationen zum Benutzerfortschritt werden nicht gespeichert, wenn Kursmaterialien in einen neuen Kurs oder in einen vorhandenen Kurs kopiert werden. Auch bei Export- und Importvorgängen werden sie nicht gespeichert.