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Blackboard Help

Best Practice: Schützen Ihrer Onlinereputation und -identität

Warum sollten Sie Ihre Onlinereputation und -identität überwachen?

Laut Umfrageergebnissen, die von The Next Web zusammengefasst wurden, nutzen zwischen 37 und 50 % der Arbeitgeber soziale Netzwerke, um Bewerber zu „durchleuchten“. Außerdem müssen Sie sich vor Identitätsdiebstahl schützen. Schätzungen der US Federal Trade Commission zufolge wird jährlich 10 Mio. US-Bürgern ihre Identität gestohlen.

Ihre Onlinereputation und persönliche Sicherheit

Sie müssen davon ausgehen, dass alles, was Sie in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen, dauerhaft öffentlich sein wird. Auch wenn Ihr Profil auf der Website des sozialen Netzwerks nicht „öffentlich“ ist, kann jeder, dem Sie gestatten, Ihr Profil anzuzeigen, die dort enthaltenen Informationen oder Fotos kopieren, speichern und ohne Ihre Genehmigung an jedem beliebigen Ort veröffentlichen. Suchen Sie mehrmals jährlich Ihren Namen im Internet, um sicherzustellen, dass keine Informationen über Sie öffentlich zugänglich sind, die Sie eigentlich nicht freigeben wollten. Halten Sie sich an folgende Richtlinien, um sicherzustellen, dass Ihre Online-Darstellung über alle Zweifel erhaben ist:

  1. Denken Sie nach, bevor Sie einen Beitrag veröffentlichen. Sollte es Ihnen peinlich sein, wenn Ihr Chef, Ihr Lehrer oder Ihre Großmutter den Beitrag sehen würden, veröffentlichen Sie ihn nicht. Veröffentlichen Sie nie sexuell anzügliche Bilder oder Kommentare, ungesetzliche Aktivitäten, belästigende oder bedrohende Nachrichten oder andere anstößige Inhalte. Lügen Sie nicht, betrügen Sie nicht und plagiieren Sie nicht. Lesen Sie die Richtlinien Ihrer Institution zu Technologienutzung und Mobbing.
  2. Trennen Sie Ihr soziales Leben von Ihrem Schul- oder Berufsleben.
    • My Blackboard enthält ein in der Cloud gespeichertes Toolset, mit dem Sie eine Online-Identität erstellen und sich in einer akademischen Gemeinschaft mit Profilen, Personen, Nachrichten, Beiträgen und Bereichen engagieren können, die streng getrennt von Ihren Accounts in sozialen Medien sind. Wenn diese Tools nicht angezeigt werden, wurden sie von Ihrer Institution nicht aktiviert oder sind in Ihrer Institution möglicherweise nicht verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter My Blackboard und Navigation.
    • Erstellen Sie Facebook-Listen, um bestimmte Personen von Ihren freigegebenen Inhalten auszuschließen. Personen auf dieser Einschränkungsliste sehen nur Ihre öffentlichen Inhalte oder Beiträge von Ihnen, die Sie für diese Personen als sichtbar gekennzeichnet haben.
    • Entwickeln Sie Richtlinien für sich selbst, die festlegen, mit welchen Personen in welchen sozialen Netzwerken Sie sich verbinden möchten. Verweisen Sie zum Beispiel alle Facebook-Anfragen, die rein beruflicher Natur sind, an Ihren LinkedIn-Account.
    • Richten Sie eine separate E-Mail-Adresse ein, die Sie nur für Ihr schulisches oder berufliches Leben verwenden.
  3. Wählen Sie strengere Datenschutzeinstellungen für alle Accounts in sozialen Netzwerken. Informieren Sie sich im Hilfebereich der Website über die Vorgehensweise zum Ändern der Datenschutzeinstellungen. Nachfolgend sind einige Strategien für beliebte soziale Netzwerke aufgeführt:
    • Auf Facebook können Sie die Zielgruppe für jeden Beitrag auswählen oder die Standardeinstellung unter Privatsphäre-Einstellungen ändern. Sie können alle Ihre Freunde auswählen oder eine benutzerdefinierte Einstellung erstellen, um bestimmte Personen oder Listen zu wählen oder auszuschließen. Wählen Sie nicht Öffentlich aus, da dies bedeutet, dass jeder im Internet Ihre Inhalte sehen kann. Sie können auch verhindern, dass eine Vorschau der öffentlichen Informationen in Ihrer Chronik in Suchmaschinenergebnissen angezeigt wird. Beachten Sie, dass diese Einstellung standardmäßig aktiviert ist. Verwenden Sie die Abkürzungen zu den Privatsphäre-Einstellungen, um Ihre Einstellungen schnell zu ändern und Ihr Profil so anzuzeigen, wie öffentliche Benutzer es sehen.
    • Twitter ermöglicht Ihnen, Ihre Tweets öffentlich zu machen oder zu schützen. Lassen Sie Vorsicht walten, bevor Sie Ihre Ortsangabe in Tweets einfügen.
    • Mit der Standardeinstellung der Datenschutzoptionen von Blackboard Learn werden an Stellen wie den Kommunikations-Tools nur Ihr Name und Avatar in Ihren Kursen angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter Persönliche Daten.

      Wenn Ihre Institution Profile aktiviert hat, können Sie ein ausführlicheres Profil erstellen und festlegen, welche Benutzer es sehen können. Wenn die Funktion zur Integration von Facebook und Twitter (bei der nur Ihr Profilbild und Ihre Beschreibung aus diesen Quellen bezogen werden) verfügbar ist, achten Sie darauf, dass die Inhalte für Ihr Blackboard-Profil geeignet sind. Weitere Informationen finden Sie unter Profile.

  4. Achten Sie immer auf Ihre persönliche Sicherheit. Vermeiden Sie auf sozialen Netzwerken die Angabe Ihres eigenen Standorts und posten Sie nicht, wohin Sie gehen, insbesondere wenn Sie alleine sind. Geben Sie weder Ihre Adresse weiter noch die Zeiten, zu denen Sie außer Haus oder verreist sind.

Wenn Sie diese Richtlinien befolgen und dennoch Bilder oder Informationen finden, die nicht online öffentlich verfügbar sein sollten, wenden Sie sich an die Quelle und fordern Sie an, die Bilder bzw. Informationen zu entfernen. Überprüfen Sie die Website auf Methoden, mit der die Verbindung zwischen Ihrem Namen und dem Beitrag oder dem Foto entfernt werden kann. Beispielsweise können Sie auf Facebook eine Markierung von einem Foto entfernen, das ein anderer Nutzer gepostet hat. Auf den meisten Websites können Sie, wenn alle anderen Maßnahmen fehlschlagen, Nutzer melden, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. In Blackboard Learn können Sie Unangemessene Inhalte melden.

Ihre Identität

Identitätsdiebstahl bedeutet, dass jemand den Namen, die Sozialversicherungsnummer, die Kreditkartennummer oder andere persönliche Daten einer anderen Person missbraucht, um finanzielle Vorteile daraus zu ziehen. Bleiben Sie auf dem Laufenden hinsichtlich neuer Methoden zum Gewährleisten der Onlinesicherheit und teilen Sie die Methoden mit Ihren Freunden. Informationen zur Onlinesicherheit für bestimmte Altersgruppen sowie konkretere Informationen zu vielen der folgenden Tipps finden Sie auf der Website StaySafeOnline.org der National Cyber Security Alliance.

Identitätsdiebstahl greift zwar immer mehr um sich, das heißt aber nicht, dass Sie ein leichtes Ziel abgeben müssen. Beachten Sie die folgenden grundlegenden Tipps:

  1. Geben Sie NIE Identitätsangaben online weiter, die von Kriminellen verwendet werden könnten, um in betrügerischer Absicht Ihre Identität vorzutäuschen, wie z. B.:
    • Sozialversicherungsnummer
    • Teilnehmer-ID-Nummer
    • Führerscheinnummer
    • Geburtsdatum
    • Adresse
    • Telefonnummer
  2. Sichere Kennwörter können von niemandem erraten werden. Wählen Sie sichere Kennwörter, die Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Geben Sie die Kennwörter nicht weiter und bewahren Sie keine Liste der Kennwörter an einem unsicheren Ort auf. Es empfiehlt sich, für jedes Ihrer Konten ein eigenes eindeutiges Kennwort zu verwenden. Ändern Sie Ihre Kennwörter regelmäßig. Legen Sie eine Erinnerung im Kalender fest, um es nicht zu vergessen.
  3. Gerätesicherheit ist unerlässlich.

    • Melden Sie sich ab, wenn Sie mit einem Computer arbeiten, der von einer anderen Person verwendet wird. Dies gilt auch für öffentliche Computer und Ihren eigenen Computer, wenn Sie ihn mit anderen Benutzern teilen. In Blackboard Learn befindet sich die Schaltfläche „Abmelden“ Schaltfläche „Abmelden“ in der rechten oberen Ecke des Seiten-Headers.

      Löschen Sie Ihre Anmeldungen aus dem Browserverlauf und löschen Sie am Ende jeder Sitzung alle Cookies. Weitere Informationen finden Sie unter How to Use Public Computers Safely (Sichere Nutzung von öffentlichen Computern) von PCMag.com.

    • Sperren Sie Smartphones, Laptops und mobile Geräte mit Passcodes und verwenden Sie die geräteeigenen Sicherheitsfunktionen. Wenn Sie mit mobilen Geräten online auf finanzielle oder andere vertrauliche Daten zugreifen, könnte ein Dieb dazu ebenfalls in der Lage sein.
    • Antivirus- und Anti-Malware-Software muss auf Ihrem Computer und Ihren Geräten immer auf dem neuesten Stand sein. Aktivieren Sie die automatische Aktualisierung, wenn dies verfügbar ist. Verwenden Sie Ihre Sicherheitssoftware, um alle Geräte, die Sie an Ihren Computer anschließen, auf Viren zu scannen.
  4. Bevor Sie online Identitätsangaben machen oder finanzielle Transaktionen durchführen:
    • Stellen Sie sicher, dass Sie sich auf einer sicheren Internetverbindung befinden. In Ihrem Browser zeigen das Schloss-Symbol und die Angabe „https“ in der Webadresse an, dass Sie sich auf einer sicheren Verbindung für Onlinetransaktionen oder die Einrichtung von Konten befinden.
    • Verwenden Sie eine Kreditkarte anstelle einer Debitkarte für Onlinekäufe und überwachen Sie Ihre Kontoauszüge auf verdächtige Aktivitäten. Sie können einmal jährlich eine kostenlose eigene Kreditauskunft über Experian, Equifax oder TransUnion abrufen.
    • Melden Sie sich NIE über eine WLAN-Verbindung bei Ihren Finanzwebsites an, da eine solche Verbindung extrem anfällig gegenüber Hackern oder neugierigen Nachbarn ist.
    • Nehmen Sie sich in Acht vor Phishing-E-Mails, die vermeintlich von Ihrer Bank, Ihrer Institution oder anderen seriösen Organisationen kommen, aber in Wirklichkeit betrügerische Absichten verfolgen und möglicherweise schädliche Links enthalten oder versuchen, persönliche Daten abzugreifen. Klicken Sie nicht auf die Links in solchen E-Mails. Gehen Sie direkt auf die Website und untersuchen Sie das Problem. Wenn Sie betrügerische Absichten erkennen, informieren Sie die Website.
  5. Nutzen Sie Ihren Verstand, bevor Sie ein kostenloses WLAN verwenden. Hacker richten häufig nicht autorisierte WLAN-Zugangspunkte an öffentlichen Orten ein, um ohne Ihr Wissen an Ihre Kennwörter und andere Daten zu gelangen.
    • Bevor Sie die Verbindung zu einem kostenlosen WLAN herstellen, suchen Sie nach einem Schild, auf dem das verfügbare Netzwerk aufgeführt ist, und vergewissern Sie sich, dass es sich um einen rechtmäßigen Netzwerknamen handelt.
    • Verwenden Sie eigene Einstellungen, um die Sicherheit zu erhöhen. Deaktivieren Sie Ihre WLAN-Karte, wenn Sie nicht vorhaben, eine Verbindung zum Internet oder einem anderen Gerät herzustellen. Nutzen Sie möglichst immer ein VPN zum Verschlüsseln Ihrer Daten. Deaktivieren Sie freigegebene Ordner.
    • Denken Sie immer daran, dass Kennwörter oder andere Informationen, die Sie an öffentlichen Orten weitergeben, in den Händen von Kriminellen landen könnten.
    • Weitere Tipps von ZDNet.com finden Sie unter Hidden Dangers of Free Public Wi-Fi (Versteckte Gefahren beim kostenlosen öffentlichen WLAN)
  6. Schützen Sie Ihre Identität auch offline. Shreddern Sie E-Mail, die Identitätsangaben oder Kontonummern enthält. Bewahren Sie Kontonummern und Ihren Sozialversicherungsausweis an einem sicheren Ort auf und nicht in der Brieftasche. Stellen Sie immer sicher, dass Sie beim Eingeben Ihrer PIN an einem Geldautomaten nicht beobachtet werden.

Wenn Sie Opfer eines Betrugs oder Identitätsdiebstahls geworden sind, richten Sie sich für die weitere Vorgehensweise nach den Empfehlungen der Federal Trade Commission.