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Blackboard Help

FAQs zur Cloud

Wenn Sie die Cloud aktivieren möchten, überlegen Sie sich Folgendes.

Warum die Blackboard-Cloud aktivieren?

Wenn Sie die Blackboard-Cloud aktivieren, können Sie alle Funktionen der Cloud Services von Blackboard nutzen. Dazu gehören Software-Updates, Inline-Benotung von Übungen und erweiterte Tools zur Förderung gemeinschaftlichen Lernens.

Profile und Funktionen für die Cloud sind NICHT automatisch aktiviert, wenn die Blackboard-Cloud aktiviert wird.

Diese Tools bescheren Ihren Teilnehmern und Kursleitern eine verbesserte Lernerfahrung, die die heutigen Anforderungen an aktives Lernen erfüllt und die Motivation der Teilnehmer erhöht.  

Wenn Sie die Cloud von Blackboard nicht aktivieren (durch Aktivierung des Cloud Connector), können Sie Ihren Teilnehmern und Kursleitern die Tools für gemeinschaftliches Lernen (mit SP 12 oder künftigen Versionen) nicht zur Verfügung stellen.

Der nachstehenden Tabelle können Sie entnehmen, welche Funktionen ab SP10 verfügbar sind, wenn die Cloud von Blackboard aktiviert bzw. deaktiviert ist.

Von der Cloud beeinflusste Funktionen ab SP10

Cloud deaktiviert

Cloud aktiviert

Bei Anmeldung eingeblendetes Feld: Ein Fenster, dass Benutzern bei der Anmeldung bei SP10 und neueren Versionen eingeblendet wird und Abfragen zu einigen neuen Funktionen ab SP10 macht.

Verfügbar

Verbessert. Benutzer wird jetzt mit Hilfe des eingeblendeten Feldes aufgefordert ein Profil anzulegen.

Global Navigation: Der Einstieg in My Blackboard.  Mit nur einem Klick Zugriff auf die neuen Tool von My Blackboard und die Kurse, Organisationen und Einstellungen eines Benutzers.

Verfügbar

Verbessert. Menü enthält jetzt die Symbole für Profil und Personen.

My Blackboard: Eine neue Benutzeroberfläche in Blackboard, auf der wichtige Informationen aus dem gesamten Learn-System konsolidiert werden.

Verfügbar

Verbessert. Enthält jetzt die Tools für Profil und Personen.

My Blackboard – Profil und Profilkarte: Aktiviert Benutzeridentitäten in Blackboard, damit Benutzer einander finden und relevante Informationen zu ihrer Person freigeben können, um das gemeinschaftliche Lernen zu fördern.

Bei deaktivierter Cloud nicht verfügbar

Verfügbar.  Enthält Avatar, Name, Themenkomplex und Infos zur Person auf einer Profilkarte, die in den Tools „Personen“ und „Beiträge“, im Namensverzeichnis, Benutzerverzeichnis, in Diskussionsplattformen. Blogs, Tagebüchern und Wikis angezeigt wird.

My Blackboard – Personen: Mit diesem Tool können Benutzer andere Benutzer in ihrer Institution suchen und deren Benutzerprofile anzeigen.

Bei deaktivierter Cloud nicht verfügbar

Verfügbar. Durchsuchen einzelner Kurse, Organisationen (Lizenz für Community vorausgesetzt) und der gesamten Institution.

My Blackboard – Beiträge: Eine Streaming-Oberfläche, auf der Beiträge und Kommentare aus interaktiven Tools (Blogs, Tagebüchern, Wikis, Diskussionsplattformen) aller Kurse (und, sofern Sie eine Lizenz von Community besitzen, aller Organisationen) zentral angezeigt werden.

Verfügbar

Verbessert. In den Beiträgen werden jetzt Avatare und Profilkarten angezeigt.

Warum sind einige Funktionen ab Service Pack 10 in der Cloud angesiedelt?

Dass wir einige der Funktionen ab SP 10 in der Blackboard Cloud entwickelt haben hat drei Gründe:

  1. Kürzere Innovationszeiten und schnellere Reaktion: In der Blackboard Cloud können wir Funktionen auf dem neuesten Stand der Technik in nur einem Stack entwickeln und gleichzeitig für alle Clients bereitstellen.  So können wir schneller auf die Anforderungen unserer Kunden eingehen, besonders mit Blick auf sich schnell entwickelnde Technologiebereiche, wie die sozialen Medien, und ihnen Verbesserungen, Erweiterungen und neue Funktionen schneller und effizienter zur Verfügung stellen.
  2. Skalierbarkeit, die Sie weniger kostet: Weil einige der Funktionen für soziale Medien interaktiv sind, können sie zu einem hohen Transaktionsaufkommen und starkem Datenverkehr führen.  Indem Blackboard einige ressourcenintensive Funktionen in die Blackboard Cloud verlagert, wird Ihre Infrastruktur entlastet. Das führt zu Leistungssteigerungen und einer besseren Gesamterfahrung für unsere Kunden und die Benutzer.
  3. Künftige institutionsübergreifende/globale Funktionen: Da sich die interaktiven Tools in der Blackboard Cloud befinden, können sie letzten Endes Benutzer verschiedener Bb Learn-Institutionen miteinander verbinden und ein globales akademisches Blackboard-Netzwerk schaffen.  In einem solchen Netzwerk bekommen Benutzer Zugang zu Beziehungen und Lernressourcen, die sie sonst nicht nutzen könnten.

Wie verbinde ich meine Instanz von Blackboard Learn mit der Cloud?

Verbinden der Cloud

Die Cloud muss mit Ihrer Instanz von Blackboard Learn verbunden werden. Mit der Administratorberechtigung „Cloudeinstellungen (Tools)“ können Sie Ihre Cloudeinstellungen verwalten.

Klicken Sie in der Administration unter Cloudverwaltung auf Cloud Connector. Die folgende Tabelle erläutert die in der Benutzeroberfläche verfügbaren Elemente.

Element

Beschreibung

1. Instanz von Blackboard Learn

Externe URL

Geben Sie die öffentliche URL Ihrer Institution für Blackboard Learn ein.

2. Registrierung in der Cloud

Anzeigename

Geben Sie einen Anzeigenamen zur Identifizierung Ihrer Institution ein, zum Beispiel den vollständigen Namen Ihrer Institution. Verwenden Sie in diesem Feld nach Möglichkeit keine Abkürzungen.

Beschreibung

Geben Sie optional eine Beschreibung für Ihren Anzeigenamen ein.

Instanztyp

Legen Sie fest, wie diese Instanz von Blackboard Learn in Ihrer Umgebung verwendet werden soll. Wählen Sie Entwicklung, Staging oder Test.

Site-ID

Sobald sie registriert ist, wird Ihrer Instanz von  Blackboard Learn  eine eindeutige Site-ID zugewiesen.

Verbindungsdatum

Das Datum und die Uhrzeit, zu der Ihre Instanz erfolgreich registriert wurde.

3. Senden

Senden

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, wenn Sie Ihre Einstellungsänderungen senden möchten.

Verbinden mit der Cloud und Konfiguration der Firewall

Die Cloud Services erfordern eine Zwei-Wege-Kommunikation. Wenn Sie Blackboard als Testserver oder aus Sicherheitsgründen hinter einer Firewall ausführen, müssen Sie die Firewall öffnen, um diese Funktionen zu nutzen. Um die Zwei-Wege-Kommunikation für die Cloud Services freizugeben, müssen Sie Ihre Firewall so konfigurieren, dass sie Antworten von https://nat.cloud.bb und Anfragen an https://softwareupdates.cloud.bb, https://api.cloud.bb und https://ui.cloud.bb Port 443 zulässt.

Wenn mein Learn-System verbunden ist, wie aktiviere ich Profile und Funktionen für die Blackboard Cloud?

So aktivieren Sie die Profile und Funktionen für die Cloud:

  1. Klicken Sie in der Administration unter Cloudverwaltung auf Profile und Funktionen für die Cloud.
  2. Klicken Sie auf Aus, um die Blackboard Cloud zu aktivieren.
  3. Lesen Sie die Datenschutzvereinbarung und klicken Sie auf Akzeptieren.
  4. Die Seite „Cloudeinstellungen“ wird in Blackboard geöffnet. Hier können Sie einstellen, wie Kurse und Organisationen in der Blackboard Cloud angezeigt werden, und die Integrationseinstellungen für Facebook und Twitter festlegen.

Sowohl Facebook als auch Twitter sind standardmäßig aktiviert. 

Sobald die Option „Profile und Funktionen für die Cloud“ aktiviert ist, können die Benutzer auf neue Tools und Funktionen zugreifen. Weitere Informationen finden Sie unter My Blackboard.

Kann die Aktivierung der Profile und Funktionen für die Cloud auch wieder rückgängig gemacht werden?

Ja! Sie können die Profile und Funktionen für die Blackboard Cloud im Menü Profile und Funktionen für die Cloud genauso deaktivieren, wie Sie sie aktiviert haben. Klicken Sie auf Ein, um sie zu deaktivieren.

Die in den Funktionen und Services der Cloud zusammengetragenen Informationen stehen dann in Ihrer Instanz von Blackboard Learn nicht mehr zur Verfügung. Beispiel: Wenn die Benutzer Profile erstellt haben und die Cloud deaktiviert wird, dann können sie diese Profile über Ihre Instanz von Blackboard Learn nicht mehr anzeigen oder bearbeiten.

Die in den Cloud Tools und Services zusammengetragenen Informationen sind in der Blackboard Cloud gespeichert und werden durch das Deaktivieren der Cloud nicht gelöscht. Das bedeutet, wenn die Blackboard Cloud wird wieder aktiviert wird, werden auch die Benutzerprofile wiederhergestellt.

Welchen Einfluss hat die Aktivierung der Blackboard Cloud auf die Sicherheit der Learn-Umgebung?

Ein mehrstufiges Sicherheitskonzept sorgt für den Schutz Ihrer Learn-Umgebung und der Bb Cloud.  Die Benutzerauthentifizierung erfolgt über die Learn-Instanz.  An der Authentifizierungsmethode von Learn, mit Kennwörtern, digitalen Zertifikaten, CAS usw., ändert sich durch das Hinzukommen der Blackboard Cloud gar nichts.

Benutzer werden mit Hilfe derselben Methode authentifiziert wie vor der Aktivierung der Blackboard Cloud.  Um auf die Blackboard Cloud zuzugreifen, müssen sich die Benutzer zunächst bei Learn anmelden. Eine direkte Anmeldung bei der Blackboard Cloud ist nicht möglich.  Bei der Anmeldung wird mit OAuth eine Benutzersitzung erstellt, damit eine sichere Kommunikation zwischen der Instanz von Learn und der Blackboard Cloud möglich ist.  Sicherheitsvorkehrungen in Learn selbst werden von der Blackboard Cloud nicht geändert.

Der Zugriff auf den Profilservice ist nur über eine sichere Verbindung zwischen der lokalen Instanz von Learn und den Blackboard Cloud Services möglich. Diese wird für die einzelnen Instanzen über die Administration von Learn konfiguriert. Profile von Personen sind mit einem lokalen Benutzer-Account in einer Learn-Instanz verknüpft und der Benutzer kann nur über eine Learn-Instanz darauf zugreifen.

Blackboard ist es wichtig, sichere Anwendungen für seine Kunden bereitzustellen. Die Produktentwicklung bei Blackboard leitet sich von einer Reihe von Entwicklungsrichtlinien für Sicherheit, des Open Web Application Security Project (OWASP), einer Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, die Sicherheit von Anwendungen und Diensten im World Wide Web zu verbessern, ab und umfasst auch spezifische Gegenmaßnahmen für die in den aktuellen OWASP Top Ten aufgelisteten Sicherheitsrisiken. Blackboard integriert diese Sicherheitspraktiken in allen Phasen des Software-Entwicklungszyklus.

Die Anforderungen müssen Autorisierungsanforderungen für jedes Verwendungsbeispiel enthalten. Die Dokumentation zur technischen Umsetzung muss eine Analyse potenzieller Sicherheitsrisiken enthalten. Unsere Entwicklungsteams nutzen Programmierstandards, um die Einhaltung der Best Practices für Entwicklungsmethoden sicherzustellen. Dazu gehört auch die Vermeidung bekannter Schwachstellen und die Auswahl bewährter Gegenmaßnahmen bei der Implementierung.

Blackboard nutzt verschiedene Methoden, um Ihre Anwendungen zu schützen, u. a. „Top-Down“-Sicherheitsbewertungen durch Bedrohungsmodellierung und -analyse aber auch „Bottom-Up“-Erkennung von Bedrohungen auf Programmebene. Zeitnahe Lösungen für alle Schwachstellen anzubieten, die unsere Produkte betreffen, ist uns ein Anliegen. Wir erreichen das durch Entwicklungs- und Release-Prozesse, die eine ordnungsgemäße und effiziente Produktion sicherstellen und durch die Verbreitung von Sicherheits-Patches.

Welche Daten werden von Learn an die Blackboard-Cloud übermittelt, wenn die Profile und Funktionen für die Cloud aktiviert sind?

Sobald die Cloud aktiviert wird, wird für jeden aktiven Benutzer auf Ihrer Instanz von Learn ein Cloudprofil angelegt. Dieses Cloudprofil ruft den Vor- und Nachnamen, die E-Mail-Adresse (falls verfügbar) und die aktuellen Kurs-/Organisationsanmeldungen des Benutzers ab. Ist dies für die vorhandenen Learn-Accounts einmal geschehen, werden für neue Accounts während ihrer Erstellung dieselben Daten von Learn an die Cloud Services weitergegeben.

Hinweis: Name und E-Mail-Adresse werden zwar anfangs an das Cloudprofil übertragen, aber wenn ein Benutzer sein Cloudprofil ändert, werden diese Änderungen nicht an Learn zurück übermittelt. Der Cloud Service ist kein Datenerfassungssystem für Learn.

Folglich können die Daten im Cloudprofil (Name, E-Mail-Adresse) NICHT an Learn zurück gesendet werden.

Blackboard Learn synchronisiert das Cloudprofil von Benutzern bei jeder Anmeldung mit seinen Anmeldungen in Learn, damit im Personen-Tool die Kurse/Organisationen angezeigt werden können, bei denen sie angemeldet sind. Darüber hinaus wird die Ländereinstellung des Benutzers (d. h. in welcher Sprache er die Benutzeroberfläche von Bb Learn anzeigt) übermittelt, um festzulegen, in welcher Sprache die Cloudoberfläche angezeigt werden soll.

Dahinter steckt der Grundgedanke, dass das Benutzerprofil einen Benutzer von der Einschulung bis zu seinem höchsten Abschluss begleitet.

Beim Aktivieren der Cloud wird der Großteil der Daten des Benutzerprofils an die Cloud übergeben.  Dies ist ein Hintergrundprozess.  Die Cloud achtet auch auf „Lifecycle Hooks“ (spezielle Daten) von Learn bezüglich der Benutzer und Kurse.  Wenn in der Cloud gespeicherte Daten (siehe unten) in Learn geändert werden (z. B. Anmeldungen), wird die Cloud mit diesen Daten synchronisiert.  Auch wenn ein Kurstitel deaktiviert wird oder sich ändert, wird diese Information an die Cloud übermittelt.

Außerdem synchronisiert die Cloud das Cloudprofil des Benutzers bei jedem Login mit dessen Anmeldungen in Learn, damit ihm im Personen-Tool immer die aktuell belegten Kurse/Organisationen angezeigt werden können. Darüber hinaus wird die Ländereinstellung des Benutzers (d. h. die Sprache, in der er die Benutzeroberfläche von Bb Learn anzeigt) übermittelt, um festzulegen, in welcher Sprache die Cloudoberfläche angezeigt werden soll.

Meldet sich der Benutzer bei Learn an, werden seine Profildaten, einschließlich Anmeldungen, mit der Cloud synchronisiert, um sicherzustellen, dass sie immer aktuell sind.

Weitere Profildaten (z. B. Hauptfach, „Über mich“, zusätzliche Kontaktdaten, Beiträge usw.) können vom Endbenutzer in das Cloudprofil eingegeben werden.

Alle Daten werden mit SSL und OAuth sicher übertragen.  Die Cloud hinterlegt keinen Datensatz der Learn Benutzer-ID, Learn hinterlegt die (in der Cloud erstellte) Cloud-Benutzer-ID in seinen Datensätzen.

Wie werden Benutzersitzungen in die Cloud übertragen?

Die Bb Cloud hat keinen eigenen Autorisierungsmechanismus.  Benutzer MÜSSEN sich bei Learn anmelden, um auf ihre Clouddaten zugreifen zu können.

Wenn sich ein Benutzer bei Learn anmeldet, wird eine OAuth-Anfrage an die Cloud gestellt, um ein Einmal-Token abzurufen, das die Benutzersitzung identifiziert. Dieses Token wird mit Hilfe eines iFrame vom Browser des Benutzers in Learn an die Cloud gesendet.  Wenn das Token gültig ist (Benutzer, Uhrzeit, Nonce, LMS-Instanz usw.) und die Daten vollumfänglich mit den von der Learn-Instanz übermittelten Daten übereinstimmen, wird ein Cloud-Sitzungscookie an den Browser des Benutzers zurück übermittelt. Dann ist der Benutzer sowohl bei Learn als auch bei der Cloud angemeldet.

Wenn eine Learn-Sitzung beendet wird (durch Abmeldung oder Zeitüberschreitung), stellt Learn über OAuth eine Verbindung zur Cloud her, um die Cloudsitzung zu beenden. Das Cookie ist zwar noch im Browser des Benutzers verfügbar, aber die zugehörige Sitzung in der Cloud wird beendet und es ist dann kein weiterer Zugriff möglich. Der gesamte Lebenszyklus der Sitzung wird in der Cloud synchronisiert. Sollte Learn unerwartet ausfallen, während der Benutzer angemeldet ist, wird die Sitzung beendet, sobald die Sitzungshöchstdauer von Learn erreicht ist.

Wo befinden sich die Clouddaten?

Alle Daten der Blackboard Cloud Services, auch die Profile für die sozialen Medien und andere Tools für das gemeinschaftliche Lernen werden in der Infrastruktur der Blackboard Cloud gehostet.

Wenn Sie die sozialen Medien aktivieren, umfasst unsere Cloudinfrastruktur Services und Komponenten, die sowohl in verwalteten Hosting-Rechenzentren von Blackboard als auch in der Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS) gehostet sind. Profile und Daten zu sozialen Netzwerken befinden sich auf von AWS gehosteten Komponenten in den USA.

Einer der Vorteile von cloudbasierten Services ist die Flexibilität, mehrere Infrastrukturplattformen zu nutzen. Dadurch können sich die Einzelheiten unserer infrastrukturübergreifenden Servicebereitstellungen im Laufe der Zeit ändern.

Warum wurde das gemacht?

Die Entscheidung wurde in erster Linie getroffen, um die Kosten und Komplexität der ersten Version in Grenzen zu halten. Die Schaffung einer global operierenden, gemeinsam genutzten Single-Tenant-Cloudanwendung, die Benutzerdaten über mehrere regionale Datencenter verteilt speichert, birgt in sich einige Schwierigkeiten. Die Plattform wird dadurch komplexer und in der Folge steigen die Kosten für Entwicklung und Unterstützung.

Wir schließen die Möglichkeit einer verteilten regionalen Datenverwaltung für die Zukunft nicht vollständig aus . . . haben uns jedoch auch noch nicht definitiv dafür entschieden. Diese Frage der künftigen Entwicklung ist noch offen.

Architektur, Design und Nutzungsbedingungen der Cloud Services erfüllen zum aktuellen Stand die Datenschutzbestimmungen der EU, Japans, Australiens und anderer Regionen. Der Justiziar von Blackboard ist sich sicher, dass wir in Übereinstimmung mit diesen Richtlinien agieren, besonders im Rahmen von Safe Harbor. Mögliche Ausnahmen sind die kanadischen Provinzen British Columbia und Nova Scotia, wo die regionalen Gesetze u. U. eine Speicherung der Daten in den USA, trotz der getroffenen Datenschutzmaßnahmen, verbieten.

Hinweis speziell für unsere internationalen Kunden:

Wir haben Verständnis dafür, dass einige unserer internationalen Kunden Vorbehalte haben, cloudbasierte Services zu nutzen, die von Rechenzentren in den USA verwaltet werden.  Die Gesetzeslage zu Datensicherheit und Datenschutz ist von Region zu Region, Land zu Land und teilweise sogar innerhalb eines Landes regional unterschiedlich.  Diese Sachlage wird durch institutionseigene Richtlinien, die lokale Regelungen auf verschiedenste Weise interpretieren oder ausarbeiten, weiter kompliziert.

Seien Sie gewiss, dass wir diese Vorbehalte beim Ausbau der ab SP 10 mit dem gemeinschaftlichen Lernen eingeführten Clouderweiterungen für Learn ernst nehmen. Wir versuchen darüber hinaus einen Mittelweg zu finden, der die Vorbehalte und die wichtigsten Vorteile dieser neuen Funktionen in Einklang bringt, nämlich die leistungsstarken cloudbasierten Anwendungen zu nutzen, um Lehr- und Lernumgebungen auch über die traditionell vom LMS gesteckten Grenzen hinaus zu erweitern. Diesen Vorteil zu bewahren und alle potenziellen Bedenken bezüglich der Verortung von Daten und den Auswirkungen auf den Datenschutz auszuräumen, stellt uns vor neue Herausforderungen.  Wir müssen auch erkennen, dass unser ursprünglicher Ansatz, diese neuen Funktionen einzuführen, diese Bedenken nicht bei allen unseren Kunden zerstreuen kann. Aber weil wir diese Bedenken und Vorbehalte zulassen, hat sich unser Ansatz in mehrerlei Hinsicht verändert:

  • Die neuen cloudbasierten Funktionen sind optional und müssen explizit durch einen Administrator aktiviert werden.
  • Alle neuen Cloudfunktionen sind Zusatzfunktionen, d. h., sie haben für Institutionen, die diese Funktionen nicht aktivieren möchten, keinerlei Auswirkungen auf den Funktionsumfang vorhandener Learn-Systeme.
  • Wenn die Funktion aktiviert wurde, kann jeder Benutzer seine eigenen Profildaten mit Hilfe der Datenschutzeinstellungen steuern und muss explizit zustimmen, dass andere Benutzer nach seinen Daten suchen dürfen.
  • Die Architektur unserer Cloud Services ist so konzipiert, dass sie die Möglichkeit, die Daten künftig über mehrere Hosting-Zentren zu verteilen, bereits vorweg nimmt.
  • Wir nehmen am Safe Harbor-Programm zwischen USA und EU teil und versichern, dass wir den Angemessenheitsstandard der EU für den Datenschutz einhalten. (Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzbestimmungen von Blackboard.)

Wir achten auch in der weiteren Bereitstellung neuer Cloud Services strikt darauf, Vorgaben einzuhalten und berücksichtigen diese bei der Planung neuer Investitionen in diese Funktionen.

Fragen zu Profilen

Sind die Profile und Funktionen für die Cloud erforderlich, damit die Software-Updates funktionieren?

Nein. Voraussetzung für „Software-Updates“ und „Profile und Funktionen für die Cloud“ ist der Cloud Connector. Aber die Profile und Funktionen für die Cloud sind für Software-Updates nicht erforderlich (und umgekehrt).

Werden Cloudprofile automatisch erstellt, wenn die Cloud aktiviert wird?

Nein. Durch Aktivieren des Cloud Connectors wird Ihre Instanz von Blackboard Learn für die Cloud Services sichtbar. Das Aktivieren des Cloud Connectors übermittelt nur Daten zu Ihrem Blackboard-Server, aber keine Daten zu Benutzern.

Das Aktivieren der „Profile und Funktionen für die Cloud“ übermittelt Basisdaten der Benutzer von Learn an die Cloud Services, um Benutzerprofile erstellen zu können. Lesen Sie auch die Frage „Welchen Einfluss hat die Aktivierung der Blackboard Cloud auf die Sicherheit der Learn-Umgebung?“

Wie können Benutzer die Datenschutzeinstellungen in ihren Profilen steuern?

Benutzern stehen in den Profilen vier Datenschutzeinstellungen zur Verfügung.

  1. Alle Blackboard-Benutzer: Jeder Benutzer mit einem Blackboard-Profil kann diesen Benutzer finden und ihm Nachrichten senden. Das gilt auch für Blackboard-Benutzer anderer Institutionen.
  2. Mein Campus: Das Profil dieses Benutzers ist nur für andere Blackboard-Benutzer in seiner Institution verfügbar.
  3. Persönlich: Sie können diesem Benutzer nur folgen, wenn er Ihre Anfrage bestätigt. Alle Benutzer in denselben Kursen, Organisationen und Bereichen können diese Benutzer finden.
  4. Verborgen: Andere Benutzer können diese Benutzer weder anzeigen, noch ihnen Nachrichten senden oder folgen. Sie können ihrerseits andere Benutzer nicht anzeigen, ihnen Nachrichten senden oder folgen. Sie können sich nicht an Bereichen für gemeinschaftliches Lernen beteiligen.

Können Benutzer Profile löschen? Wenn nicht, warum nicht?

Benutzer können ihre Profile mit Hilfe der Datenschutzeinstellungen verbergen. Damit können sie verhindern, dass andere ihr Profil sehen können. Sie können die Daten jedoch nicht aus dem System löschen.

Es gibt keine Option, mit der Benutzer ihre eignen Profile löschen können. Hätten wir zugelassen, dass Benutzer ihre Profile löschen, wäre das Ganze zu komplex geworden, als dass wir es zügig hätten lösen können.

Wer kann welche Daten löschen?

Es können viele Daten gelöscht werden. Alle Felder eines Profils können vom Profileigentümer bearbeitet werden. Eigentümer können ihr Profil also nicht nur verbergen, sondern könnten praktisch alle Felder des Profils löschen. Ausnahmen sind der Anzeigename und die E-Mail, die ausgefüllt sein müssen (wenn auch nicht mit „echten“ Daten). Durch das Bearbeiten oder Löschen der Profilfelder werden die von Learn an den Cloud Service übertragenen Daten jedoch nicht gelöscht. Sie bleiben vielmehr erhalten.

Benutzer können außerdem alle ihre Beiträge und Kommentare auf ihrer eigenen Profil-Pinnwand, auf den Profil-Pinnwänden anderer oder in Bereichen löschen. (Profil-Pinnwände und Bereiche sind erst ab dem Dezember-Release der Profile und Funktionen im sozialen Netz verfügbar.) Der Ersteller/Manager eines Bereichs kann jeden Beitrag oder Kommentar im Bereich oder den Bereich selbst löschen.

Wenn ein Kunde die Zusammenarbeit mit Blackboard beendet hat, können wir die Daten aller seiner Benutzer aus dem System löschen. Dies ist jedoch ein Backend-Prozess und muss vom Kunden-Support initiiert werden.

Mit welcher Standard-Datenschutzeinstellung werden Profildaten an die Blackboard Cloud übermittelt?

Die Standardeinstellung für an die Blackboard Cloud übermittelte Daten ist „Persönlich“.

Welche Informationen können Benutzer ändern oder ihren Profilen hinzufügen?

Benutzer können folgende Informationen ändern und/oder hinzufügen: Profilbild, wie ihr Name im Profil angezeigt werden soll (ändert nur die Anzeige des Namens im Profil, nicht im gesamten Learn-System), welchen Studiengang sie belegen und eine kurzes Profil der eigenen Person.

Können Administratoren die Profilbilder in der Cloud automatisch hochladen?

Die Avatare in den Cloudprofilen werden von den Benutzern festgelegt. Administratoren können nicht automatisch Avatare aus Versionen vor SP 10 oder dem Studentenverwaltungssystem (SIS) übernehmen.

Gibt es an Ihrer Institution Richtlinien für unangemessenes Verhalten und unangemessene Inhalte im Web?

Wenn die Cloud aktiviert ist, haben alle Benutzer ein persönliches Profil, das sie bearbeiten können. Sie können beispielsweise einen Avatar einfügen und Informationen, die sie mit anderen an Ihrer Institution teilen möchten. Benutzer können Inhalte in Profilen als unangemessen melden. Wenn ein Profil gemeldet wird, liegt es in der Verantwortung der Institution, das Profil zu prüfen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Am besten ist es, die Regeln und Richtlinien für das Sperren bzw. Entfernen von Benutzern für alle zu veröffentlichen. Die Kriterien können Folgendes umfassen, sind jedoch nicht darauf beschränkt: Verletzung des Datenschutzes, Urheberrechtsverletzungen, Pornografie, Belästigung, beleidigende oder anstößige Äußerungen und Auftreten mit falscher Identität. Weitere Informationen finden Sie unter Umgang mit gemeldeten Inhalten.

Wie können Benutzer die Datenschutzeinstellungen in ihren Profilen steuern?

Standardmäßig ist der Datenschutz eines Benutzerprofils auf „Persönlich“ eingestellt. Das bedeutet, dass nur Benutzer, die bei denselben Kursen und Organisationen angemeldet sind, das Profil des Benutzers sehen können. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerprofile.

Können Facebook und Twitter in das Benutzerprofil integriert werden?

Ja. Wenn ein Benutzer sein Profil erstellt oder bearbeitet, kann er sein Profilbild aus Facebook oder Twitter, seine E-Mail-Adresse für Facebook und/oder ein kurze Beschreibung ihrer Person aus seinem Facebook- oder Twitter-Profil laden.

Können die Facebook- und Twitter-Integrationen deaktiviert werden? Wie ist das möglich?

Die Integration von Facebook und Twitter kann ganz problemlos deaktiviert werden. Klicken Sie einfach im Abschnitt „Profil-Tools“ auf die Schaltfläche „Ein“.

  1. Klicken Sie in der Administration unter Cloudverwaltung auf Profile und Funktionen für die Cloud.
    • Die neuen cloudbasierten Funktionen sind optional und müssen explizit durch einen Administrator aktiviert werden.
    • Alle neuen Cloudfunktionen sind Zusatzfunktionen, d. h., sie haben für Institutionen, die diese Funktionen nicht aktivieren möchten, keinerlei Auswirkungen auf den Funktionsumfang vorhandener Learn-Systeme.
    • Wenn die Funktion aktiviert wurde, kann jeder Benutzer seine eigenen Profildaten mit Hilfe der Datenschutzeinstellungen steuern und muss explizit zustimmen, dass andere Benutzer nach seinen Daten suchen dürfen.
    • Die Architektur unserer Cloud Services ist so konzipiert, dass sie die Möglichkeit, die Daten künftig über mehrere Hosting-Zentren zu verteilen, bereits vorweg nimmt.
    • Wir nehmen am Safe Harbor-Programm zwischen USA und EU teil und versichern, dass wir den Angemessenheitsstandard der EU für den Datenschutz einhalten.
    1. Alle Blackboard-Benutzer: Jeder Benutzer mit einem Blackboard-Profil kann diesen Benutzer finden und ihm Nachrichten senden. Das gilt auch für Blackboard-Benutzer anderer Institutionen.
    2. Mein Campus: Das Profil dieses Benutzers ist nur für andere Blackboard-Benutzer in seiner Institution verfügbar.
    3. Persönlich: Sie können diesem Benutzer nur folgen, wenn er Ihre Anfrage bestätigt. Alle Benutzer in denselben Kursen, Organisationen und Bereichen können diese Benutzer finden.
    4. Verborgen: Andere Benutzer können diesen Benutzer weder anzeigen, noch ihm Nachrichten senden oder folgen. Sie können ihrerseits andere Benutzer nicht anzeigen, ihnen Nachrichten senden oder folgen. Sie können sich nicht an Bereichen für gemeinschaftliches Lernen beteiligen.

Können Benutzer, die auf mehreren Blackboard-Instanzen ein Blackboard-Account haben, dasselbe Profil nutzen?

Beispiel: Teilnehmer, die Kurse an mehreren Institutionen belegen, oder jemand, der an einer Institution Kurse unterrichtet und an einer anderen als Teilnehmer eingeschrieben ist.

Ja. Benutzer, die auf mehreren Blackboard-Instanzen über einen Blackboard-Account verfügen, können diese Profile jetzt zusammenführen. Die Nutzung eines Blackboard-Profils für mehrere Blackboard Learn Benutzer-Accounts wird dadurch unterstützt.

Dank dieser neuen Funktion kann ein Benutzer in der Blackboard Cloud für soziale Netzwerke ein einziges Profil unterhalten und es für mehrere Blackboard Learn-Accounts nutzen. Das unterstützt Benutzer, die Blackboard Learn an mehreren Institutionen gleichzeitig nutzen. Beispielsweise Benutzer, die an einer Institution gerade einen akademischen Abschluss machen und an einer anderen Institution untere Semester unterrichten, oder Benutzer, die für ein Studium an einer Universität eingeschrieben sind aber während der Semesterferien einige Grundlagenkurse an der Sommerakademie belegen. Aber darüber hinaus unterstützt es auch Benutzer, die ihr Profil über ihren gesamten Bildungsweg und alle Bildungseinrichtungen hinweg mitnehmen möchten. Ein Benutzer, der seinen Abschluss an einer Universität macht, die Blackboard Learn verwendet, und anschließend an einer anderen Universität promoviert, die ebenfalls Blackboard Learn einsetzt, kann sein Blackboard-Profil, seine geknüpften Kontakte, seine Mitarbeit in Bereichen usw. beibehalten.

Zusammenführen vorhandener Profile

Wenn Sie bereits mehrere Profile besitzen, können Sie diese zu einem Profil zusammenführen.

Wählen Sie ein Profil als Zielprofil aus. Wir empfehlen ein Profil zu wählen, das als primäre E-Mail-Adresse eine private E-Mail-Adresse verwendet.

Bearbeiten Sie das Feld "Primäre E-Mail" der anderen Profile so, dass es dieselbe E-Mail-Adresse verwendet wie das Zielprofil. Dadurch wird die Zusammenführung eingeleitet.

Alle vorhandenen Aktivitäten und Beziehungen (Beiträge, Kommentare, Bereichsmitgliedschaften, Follower-/Following-Beziehungen) werden im Zielprofil zusammengeführt. Avatar, Über mich und Themenkomplex werden nur aus dem Zielprofil beibehalten.

Beispiel:


  • Wenn Sie bereits ein Profil mit der E-Mail-Adresse ich@meineinstitution.com besitzen und ein neues Profil anlegen, für das Sie als E-Mail-Adresse ich@meineinstitution.com angeben, wird das neue (leere) Profil mit dem vorhandenen Profil zusammengeführt.
  • Wenn Sie zwei Profile besitzen, eines mit der primären E-Mail-Adresse me1@meineinstitution.com und eines mit me2@meineinstitution.com, und Sie ändern die E-Mail-Adresse des ersten ebenfalls in me2@meineinstitution.com, dann ist das Profil für „me2“ deshalb das Zielprofil, weil sich seine primäre E-Mail-Adresse nicht ändert. Die Beiträge, Kommentare, Bereichsmitgliedschaften, Follower-/Folgebeziehungen aus beiden Profilen stehen im zusammengeführten Profil zur Verfügung, Avatar, Über mich und Themenkomplex des zusammengeführten Profils werden aus dem Zielprofil übernommen.

Fragen zur Inline-Benotung von Übungen

Was versteht man unter Inline-Benotung von Übungen?

Die Inline-Benotung von Übungen verbessert die Benotungserfahrung der Kursleiter. Anstatt von Teilnehmern eingereichte Dateien herunterzuladen, um sie anzuzeigen und zu bearbeiten, können Kursleiter diese Dateien jetzt „inline“ anzeigen, d. h., im Webbrowser selbst. Mit Hilfe von Anmerkungs-Tools (Kommentare, Hervorhebungen und sogar Zeichnungen) können sie auch direkt in der Inline-Ansicht des Dokuments Feedback geben. Der Inline Viewer basiert auf der Cloud-Technologie eines Drittanbieters namens Crocodoc.

Was ist Crocodoc?

Crocodoc ist der Cloud Service eines Drittanbieters, für den Blackboard zum Einsatz in der Funktion zur Inline-Benotung von Übungen eine Lizenz besitzt. Dieser Cloud Service wird nicht von Blackboard verwaltet. Der Building Block zur Inline-Benotung von Übungen kontaktiert jedoch einen von Blackboard verwalteten Cloud Service, um für jede Instanz von Blackboard Learn ein eindeutiges Crocodoc-Token abzurufen. Dieses Token dient als Erkennungszeichen der Instanz von Blackboard Learn beim Crocodoc-Dienst. Das Token wird automatisch angefordert, wenn der Building Block zur Inline-Benotung von Übungen verfügbar ist. Damit das Token angefordert werden kann, muss der Cloud Connector aktiviert und so konfiguriert sein, dass er eine Verbindung zur Blackboard Cloud herstellt. Wenn der Building Block zur Inline-Benotung von Übungen Probleme hat, das Crocodoc-Token vom von Blackboard verwalteten Cloud Service abzurufen, wird auf der Einstellungsseite des Building Blocks zur Inline-Benotung von Übungen folgender Fehler angezeigt:

Der Cloud Connector muss nur aktiviert sein, damit der Building Block das Crocodoc-Token anfordern und abrufen kann. Wenn das Token erfolgreich abgerufen wurde, ist der Cloud Connector für die normale Nutzung der Funktion zur Inline-Benotung von Übungen nicht erforderlich.

Im Hinblick auf die Inline-Benotung von Übungen hat Blackboard mit Crocodoc einen Lizenzvertrag zur Nutzung dieser Technologie in Blackboard Learn abgeschlossen. Wie bei den meisten OEM-Vereinbarungen üblich ist auch Crocodoc Teil von Blackboard Learn. Für die Nutzung der Crocodoc-Technologie in Blackboard Learn gilt Ihr Vertrag mit Blackboard, einschließlich der Datenschutzbestimmungen von Blackboard:

Die Nutzung des Tools zur Inline-Benotung innerhalb von Blackboard Learn ist durch den Vertrag der Institution des Kunden mit Blackboard geregelt.  Die gegenüber Kunden in ihren Blackboard Learn-Verträgen gewährten Schutzrechte (einschließlich Gewährleistungen und Entschädigungen) gelten auch für die Nutzung des Tool zur Inline-Benotung und die Datenschutzbestimmungen von Blackboard gelten für die in diesem Tool verwendeten Daten.  Die Nutzung des Tools durch die Institution des Kunden ist optional.

Werden bei der Inline-Benotung personenbezogene Daten an Crocodoc weitergegeben?

Das Blackboard Learn-System gibt keine personenbezogenen Daten von Benutzern an Crocodoc weiter. Jeder eingereichten Übung wird eine Dokument-ID zugewiesen, diese wird an Crocodoc weitergeleitet. Die Zuordnung der Dokument-ID zu einem Benutzer erfolgt innerhalb der Blackboard Learn-Datenbank und wird gegenüber Crocodoc nicht preisgegeben. Auch die Eingabe von Notendaten wird über Blackboard Learn abgewickelt. Die Noten für die Übungen laufen weder über die Server von Crocodoc noch sind sie für Crocodoc verfügbar.

Einzige Ausnahme: Wenn ein Teilnehmer seinen Namen auf einem Aufsatz vermerkt, den er für eine Übung einreicht, oder ein Kursleiter eine Note auf dem Dokument selbst mit Hilfe der Anmerkungs-Tools als Anmerkung einträgt, werden Name und Note technisch gesehen in der Crocodoc-Umgebung gespeichert. Diese Informationen wären in deren System jedoch nicht als strukturierte Daten vorhanden, die als Name des sendenden Teilnehmers oder Note erkennbar sind. Es wäre also äußerst schwierig, daraus aussagekräftige Daten zu gewinnen.

Was passiert, wenn ein Teilnehmer eine Übung eingereicht hat?

Übermittlungen von Teilnehmerdateien werden wie immer in Ihrer Instanz von Blackboard Learn gespeichert. Eine Kopie der Übermittlung wird zur Konvertierung an den Cloud Service von Crocodoc übermittelt. Die konvertierte Version des Dokuments befindet sich in der Cloud auf von Crocodoc verwalteten Servern. Die Crocodoc-Anwendung und die zugehörigen Daten (konvertierte Dokumente und Anmerkungen) befinden sich in der Web Services Cloud von Amazon, die in den USA gehostet wird.

Die in Crocodoc gespeicherten Daten sind ausschließlich in den USA gespeichert. Blackboard und Amazon Web Services halten sich an die Safe Harbor-Richtlinien zur Einhaltung der EU-Datenschutzvorschriften.

Es werden keine personenbezogenen Daten von Teilnehmern an Crocodoc gesendet. Learn ruft eine Dokument-ID von Crocodoc ab und weist sie dem Dokument zu. Diese Zuweisung der Dokument-ID zu Benutzer, Kurs, Übung und Versuch wird lokal in Learn verfolgt. Crocodoc stehen keine dieser Daten zur Verfügung. An Crocodoc wird lediglich die zu konvertierende Datei übertragen. (Der Inhalt der Datei könnte natürlich personenbezogene Daten enthalten.) Die konvertierte Datei wird im Crocodoc-Dienst gespeichert, ebenso wie Anmerkungen, die zu der konvertierten Datei verfasst werden.